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GCC Fortran unterstützt OpenACC 1.0 in

Der mit zum Beispiel OpenMP konkurrierende OpenACC-Standard gibt über Direktiven Hinweise an den Compiler, die die zu beschleunigenden Teile des Codes identifizieren sollen.

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Das Fortran-Compiler-Frontend der GNU Compiler Collection (GCC) kann nun mit OpenACC 1.0 umgehen. Der offene Standard entsteht unter Mitwirkung von zum Beispiel Nvidia, Cray, PGI und CAPS und soll den Umgang mit heterogenen CPU-/GPU-Systemen erleichtern. Er ermöglicht es, Hinweise in Form von Direktiven an den Compiler zu geben, die die zu beschleunigenden Teile des Codes identifizieren.

Gegenüber OpenMP zeichnet sich OpenACC aus, dass der Standard auch GPUs unterstützt, jedoch kann die GNU Compiler Collection bislang diese Fähigkeit nicht leisten. Für die Unterstützung von OpenACC 1.0 zeichnet Samsung verantwortlich. Andere Unternehmen wie das zu Mentor Graphics gehörende Code Sourcery und Nvidia werkeln bereits am OpenACC-2.0-Support. Die im letzten Sommer freigegeben Version 2.0 des Standards führte unter anderem Konzepte wie Threads und einzelne beziehungsweise partitionierte Worker, das Konstrukt atomic und vordefinierte Datenattribute ein. (ane)