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GDB 8.3 ist bereit für IPv6-Verbindungen

Der GNU Debugger bietet neben zahlreichen Verbesserungen und Fehlerbereinigungen auch Unterstützung für neue Target- und Native-Konfigurationen.

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Das Entwicklerteam rund um Joel Brobecker hat nun Version 8.3 des GNU Debugger (GDB) vorgelegt. Gegenüber dem letzten Release vom Herbst vergangenen Jahres sind nicht nur eine Reihe von Bugfixes und Verbesserungen eingeflossen, der GDB bietet auch einige neue Funktionen – darunter weitere Target- und Native-Konfigurationen wie RISC-V GNU/Linux, RISC-V FreeBSD und OpenRISC GNU/Linux. Darüber hinaus unterstützen RISC-V-Targets nun auch Target Discrpitions.

Natives Windows Debugging ist nur noch für Windows-Versionen ab XP möglich und die Python API setzt mindestens Version 2.6 der Programmiersprache voraus. GDB und der GDBserver sind in der neuen Version endlich bereit für IPv6-Verbindungen. Auf PowerPC GNU/Linux-Plattformen erlaubt der GDBserver nun auch Zugriff auf die Register PPR, DSCR, TAR, EBB/PMU sowie HTM.

Eine komplette Übersicht sowie mehr Details zu den Neuerungen in Version 8.3 finden sich in der News-Meldung zum GDB-Release. Der Debugger steht auf der GNU-Projektwebsite zum Download bereit. (map)