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GNU Debugger GDB in Version 7.10 veröffentlicht

Viele kleinere Überarbeitungen sind in die zweite Nebenversion des Jahres geflossen, sodass Entwickler nun auf Plattformen wie Aarch64-Linux über neue Möglichkeiten bei der Fehlersuche verfügen.

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GNU Debugger GDB in Version 7.10 veröffentlicht

GDB lässt sich auf den meisten Unix-Systemen sowie unter Windows zum Debuggen von Code verwenden, der in Sprachen wie Ada, C, C++, Objective-C und Pascal geschrieben ist. Version 7.10 des Debuggers des GNU-Projekts steht nun mit einigen Verbesserungen zur Verfügung. Darunter fallen beispielsweise, dass sich nun ein Paritätsbit setzen lässt, wenn GDB ein System über eine serielle Schnittstelle anspricht, und dass es leichter fallen sollte, auf gemeinsam genutzte Bibliotheken direkt vom Zielsystem aus zuzugreifen, wenn per Remote-Zugriff debuggt wird.

Unter Aarch64-Linux kann GDB nun ebenfalls mit Funktionen für Record-Replay und Reverse Debugging aufwarten. Sind x86_64-Systeme mit GNU-Linux Ziel des Debuggers, können Entwickler außerdem DTrace USDT (Userland Static Defined Tracing) berücksichtigen. Neben den Ergänzungen haben die Entwickler den Debugger auch von etwas Ballast befreit, sodass -xdb zum Aktivieren des Kompatibilitätsmodus HP-UX XDB nicht mehr zur Verfügung steht und es zudem keinen Support mehr für HP-UX auf HP/PA und Itanium gibt. (jul)