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Git 2.1 mit vielen kleinen Neuerungen veröffentlicht

Mehr Releases in kürzerer Zeit lassen die großen Neuerungen in Git 2.1 vermissen, die Änderungen im Detail mögen Git-Anwender aber trotzdem freuen.

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Am vergangenen Wochenende wurde die Version 2.1 des verteilten Versionskontrollsystems Git freigegeben. Die neue Ausgabe erscheint etwas mehr als zweieinhalb Monate nach der Freigabe von Git 2.0, dem letzten größeren Git-Release. Die Entwickler kommen also ihrer Absicht nach, in kürzeren Zyklen neue Versionen der von Linus Torvalds einst initiierten Versionskontrolle zu veröffentlichen.

Ein sogenanntes "Killer-Feature" wird man deswegen vermutlich in Git 2.1 vermissen, die Neuerungen beziehen sich vorrangig auf diverse Unterbefehle, Performance-Arbeiten und etliche Bugfixes. Verbessert wurde beispielsweise der Umgang mit UTF-8-Zeichenketten, wodurch die Versionskontrolle keine Probleme beim Einsatz von Unicode 7.0 haben dürfte. Andere Arbeiten zielten darauf, dass der HTTP-Transport besser mit den vom Server ausgegebenen Fehlermeldungen verfährt und dass das Komplettierungsskript für Bash besser mit Aliases umgehen kann.

Über die jetzt standardmäßig aktivierte Voreinstellung "core.preloadindex" lassen sich nun auf zeitgemäßen Systemen mehrere Kerne nutzen. Über eine Änderung der Konfigurationsvariable "grep.fullname" kann man beim Befehl git grep ab sofort --full-name standardmäßig einsetzen. Mit dem Kommando git replace --edit können Entwickler nun Objekte austauschen, über --graft ist es wiederum möglich, die Eltern eines Commits neu aufzusetzen. Der neue Befehl git verify-commit sucht nach GPG-Signaturen in unterzeichneten Commits und kopiert hierbei das Ergebnis von git verify-tag beim Prüfen der unterschriebenen Tags. (ane)