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GitHub stellt Windows-Client vor

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Mit GitHub for Windows steht Softwareentwicklern jetzt erstmals ein nativer Windows-Client für den Zugriff auf die beliebte Code-Hosting-Plattform zur Verfügung. Er soll die Einstiegshürde für Windows-Nutzer weiter senken – die inzwischen rund die Hälfte des Traffics der Plattform ausmachen – und Unternehmenskunden den Zugang zu den Enterprise-Angeboten der Plattform erleichtern.

GitHub for Windows ist ein nativer Client im modernen Metro-Design für die Windows-Versionen XP, Vista, 7 und 8.

(Bild: github.com)

GitHub for Windows unterstützt die Windows-Versionen XP, Vista, 7 und 8. Einmal installiert würden Updates der Anwendung still und automatisch im Hintergrund eingespielt werden. Technisch bietet das Werkzeug eine grafische Schnittstelle, die einen einfachen Zugriff auf alle wichtigen Funktionen der Plattform erlauben soll, darunter das Klonen von Repositories, das Branchen von Code oder auch das Committen eigener Anpassungen. Insgesamt entspricht das Tool damit der bereits bekannten Version für den Mac.

Entwickelt wurde der Client in C#, unter der Haube wurden verschiedene Open-Source-Bibliotheken eingebunden. Das Entwickler-Team kann dabei bereits einige Erfahrung im Umgang mit der Windows-Plattform aufweisen. Mitgewirkt hat unter anderem Phil Haack, der zuvor als Senior Program Manager bei Microsoft an der Entwicklung von ASP.NET MVC oder auch NuGet beteiligt war und im Dezember dann zu GitHub wechselte. In seinem Blog stellt Haack noch weitere Details zum Release heraus, die insbesondere für fortgeschrittene Git-Anwender interessant sein sollen.

Die Plattform selbst verzeichnet gegenwärtig über 1,6 Millionen registrierte Nutzer und etwa 2,8 Millionen eingetragene Repositories. Dabei würde rund die Hälfte des bei GitHub anfallenden Traffics auf Windows-Nutzer entfallen. Mit dem jetzt vorgestellten nativen Windows-Client könnte das Unternehmen die Einstiegshürde für Anwender hier noch einmal deutlich senken – insbesondere für Unternehmenskunden. Nicht umsonst wird herausgestellt, dass die neuen Software auch die Enterprise-Angebote des Unternehmens unterstützt. Letztlich finanziert sich GitHub über kostenpflichtige Zusatzleistungen wie private Repositories oder Mitarbeiter-Accounts. (rl)