GitHubs Marketplace bekommt Zuwachs

Das Sammelbecken geprüfter Apps des Repository-Verwaltungsdiensts kann jetzt mit zusätzlichen Tools aus den Bereichen Zeiterfassung, Abhängigkeitsmanagement, Sicherheit und Lokalisierung aufwarten. Außerdem gibt es mehr Codequalität-Apps.

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GitHubs Marketplace bekommt Zuwachs
Von
  • Julia Schmidt

Nachdem GitHub im Mai 2017 seinen Marketplace vorgestellt hatte, bekommt das Portal nun ergänzende Kategorien und enthält eine Reihe neuer Apps, die den Review-Prozess erfolgreich durchlaufen haben. Im Marketplace sammelt der Repository-Verwaltungsdienst bewährte Tools, die Nutzern helfen soll, ihre Arbeitsabläufe zusammenzustellen. So gab es zur Einführung etwa einen Grundstock an Werkzeugen für Continuous Integration, Monitoring, Projektmanagement und zum Sicherstellen der Codequalität.

Diese Kategorien hat das GitHub-Team nun um Abhängigkeitsverwaltung, Lokalisierung, Sicherheit und Zeiterfassung erweitert. Sie sind derzeit mit den neuen Apps Gemnasium, GitLocalize und WakaTime befüllt. Gemnasium überwacht Projektabhängigkeiten, macht auf entsprechende Updates und Sicherheitslücken aufmerksam, während GitLocalize beim Organisieren und Durchführen von Übersetzungsprojekten behilflich sein soll und WakaTime Programmieraktivitäten misst und grafisch aufbereitet.

Einen Zuwachs hat auch der Bereich Codequalität und Reviews erfahren: Dort sind ab sofort Better Code Hub, Code Climate, Coveralls und StyleCI zu finden. Better Code Hub prüft den Code eines Projekts auf zehn Grundregeln wartbarer Software und gibt Hilfestellungen zur Verbesserung. Code Climate bietet derweil automatische Reviews an und gibt Aufschluss über technische Schulden und Testabdeckung. Letzteres ist auch das, worum sich Coveralls kümmert. Das Tool arbeitet wohl mit dem CI-Server zusammen, um auch neuen Code und damit einhergehende Änderungen der Abdeckung im Auge zu behalten. StyleCI analysiert zu guter Letzt den Code, den Nutzer auf GitHub pushen, informiert sie, sollten sie gegen Stilregeln verstoßen haben und bietet automatische Verbesserungen an.

Die meisten der Apps liegen in verschiedenen Varianten vor, unter denen sich meist kostenlose für Open-Source-Projekte finden lassen. Für einen erweiterten Funktionsumfang oder einzelne Tools werden jedoch immer Zahlungen fällig. Informationen hierzu sind im Marketplace zu finden. (jul)