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GitLab 11.2 bringt JavaScript-Vorschau in der Web-IDE

Neben der clientseitigen Vorschau für Webanwendungen ermöglicht die Versionsverwaltung GitLab den Import von Android-Projekten.

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GitLab 11.2 bringt JavaScript-Vorschau in der Web-IDE

Die Macher von GitLab haben gut einen Monat nach der Herausgabe von Version 11.1 die zweite Nebenversion der Versionsverwaltung veröffentlicht. Die wichtigsten Neuerungen beziehen sich auf alle Varianten inklusive der kostenfreien Core-Edition. Ebenso sind fast alle neuen Funktionen auch in der gehosteten Versionsverwaltung GitLab.com verfügbar.

So steht die neu eingeführte clientseitige Vorschau allen GitLab-Nutzern offen. Entwickler können damit JavaScript-Webanwendungen direkt aus der Web-IDE starten und so ihre Änderungen vor dem Commit testen. Die Entwicklungsumgebung verwendet für die Vorschau die CodeSandbox, die wie GitLab im Kern Open Source ist. Für die Zukunft planen die GitLab-Macher eine serverseitige Vorschau unter anderem für Ruby-Anwendungen.

Die Web-IDE bietet eine Vorschau von Änderungen am JavaScript-Code vor dem Commit – Quelle: GitLab

Die Importfunktion für Android-Projekte ist ebenfalls ab der Core-Variante Bestandteil von GitLab 11.2. Dazu dient die neue Quelle "Manifest file" im Import-Tab beim Erstellen eines neuen Projekts in der Versionsverwaltung. Die XML-Datei muss gewissen Richtlinien folgen, die in der Dokumentation zu finden sind. Unter anderem lassen sich Projekte aus dem Android Open Source Project direkt einlesen.

Einige weitere Neuerungen sollen vor allem für mehr Übersicht sorgen. So hat die Ansicht der Projekt-Labels nun eine Suchfunktion, die Übereinstimmung im Titel und der Beschreibung findet. Persönliche Statusmeldungen erweitern die Profile der Projektbeteiligten. Die Sidebar für Wikis lässt sich nun individuell anpassen, und GitLab hat nun eine direkte Integration an Google Hangouts.

Die Versionsverwaltung bindet neuerdings Google Hangouts ein.

(Bild: GitLab)

Wer GitLab in einer containerisierten Umgebung installieren möchte, kann das GitLab Helm Chart verwenden, das nun allgemein verfügbar ist. Damit erhalten Entwickler eine Anbindung für den auf Kubernetes ausgelegten Paketmanager Helm. Die einzelnen GitLab-Komponenten liegen in eigenen Containern und benötigen keinen geteilten Storage. Durch das Ausrollen eines Gitlab Runner bietet das System eine direkte Anbindung an GitLab CI/CD (Continuous Integration, Continuous Delivery).

Weitere Details sowie die vollständige Liste der Neuerungen lassen sich dem Blogbeitrag entnehmen. Eine Installationsanleitung auf der GitLab-Seite hilft bei Einrichtung unter anderem mit Kubernetes über das neue Helm Chart. (rme)