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GitLab springt auf den Serverless-Zug auf

Die Plattform GitLab lässt es sich nicht nehmen, ein eigenes Serverless-Angebot zu haben: GitLab 11.6 wird das Erstellen von Serverless Functions ermöglichen.

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GitLab goes Serverless

(Bild: GitLab)

Die Softwareentwicklungsplattform GitLab hat den Start von GitLab Serverless für den 22. Dezember im Rahmen des Releases von GitLab 11.6 angekündigt. Der Dienst soll Firmen dabei helfen, Serverless Workloads in GitLab planen, erstellen und verwalten zu können – in mehreren Clouds. GitLab hat dafür mit dem Plattformanbieter TriggerMesh zusammengearbeitet und setzt auf das von Google, Red Hat, IBM und SAP entwickelte Tool Knative. Das neue Feature wird zunächst in einer Alpha-Version verfügbar sein.

Demnach wird GitLab 11.6 einen neuen Serverless-Unterpunkt im Menü Operations erhalten. Dort können Nutzer alle definierten Serverless Functions einsehen, inklusive einer kurzen Beschreibung und dem Knative-Cluster auf den die Function deployt. "Wir glauben, dass GitLab das bestmögliche Nutzererlebnis für Serverless Computing vom Anfang der Entwicklung bis zum Ende bieten wird", so Sebastien Goasguen, Gründer von TriggerMesh.

Die Detailansicht einer Serverless Function in GitLab

(Bild: GitLab)

Die Weichen bereits im letzten Release gestellt

Das GitLab-Team hatte bereits in Version 11.5 den Weg für Serverless in GitLab bereitet. Seit dem Release können Alle GitLab-Nutzer Knative in ihren Kubernetes-Cluster deployen, was dank der Kubernetes-Integration von GitLab mit einem Klick funktionieren soll. Knative ermöglicht GitLab ein Autoscaling auf Null.

Knative ist noch ein recht junges Projekt, das im Juli im Rahmen der Google Gloud Next zum ersten Mal vorgestellt wurde. Seitdem sorgt es allerdings für Furore: Trotz der Tatsache, dass es erst in Version 0.2 vorliegt, setzen Unternehmen wie Pivotal und Red Hat das Tool in ihren Angeboten ein.

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(bbo)