Google App Engine kennt weitere Programmiersprachen

Neben vorgefertigten Laufzeitumgebungen unter anderem für .NET Core lassen sich beliebige Sprachen über eigene Docker Container implementieren. Außerdem verlassen die Cloud Functions für Serverless Computing die Alphaphase.

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Google App Engine lernt neue Programmiersprachen
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Google hat auf der hauseigenen Cloud-Next-Konferenz eine Erweiterung der App Engine um weitere Programmiersprachen angekündigt. Die Platform as a Service (PaaS) existiert bereits seit 2008 und hat unter anderem Python, PHP, Java und Go im Portfolio. 2016 kamen Ruby und das serverseitige JavaScript Node.js zunächst mit Beta-Status hinzu, den beide nun verlassen haben und damit voll einsatzbereit sind.

Der jüngste Neuzugang ist C# oder genauer gesagt .NET Core, das nun als Beta verfügbar ist. Denselben Status hat die jüngste PHP-Version 7.1. Für alle Sprachen gibt es verwaltete Laufzeitumgebungen und passende Open-Source-Bibliotheken. Wer eine andere Sprache einsetzen möchte, kann neuerdings einen entsprechenden Docker-Container als passende Laufzeitumgebung konfigurieren.

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Beim serverlosen Computing hinkt Google etwas hinter dem Wettbewerb her. Amazon startete die Welle 2014 mit AWS Lambda, und Google kündigte die erste Alphavariante der Cloud Functions Anfang 2016 an. Kurz darauf folgten IBM mit Bluemix OpenWhisk und Microsoft mit den Azure Functions. Während die Wettbewerber ihre Angebote inzwischen als vollwertige Produkte anbieten, starten die Google Cloud Functions nun zunächst den öffentliche Betatest. (rme)

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