Google Cloud Platform bekommt eine neue Befehlszeile

Das Interface bietet Autovervollständigung und eine interaktive Hilfe für die Befehle der CLIs gcloud, gsutil, bq und kubectl. Derzeit befindet sich die neue Befehlszeile noch in der frühen, aber öffentlichen Alpha-Phase.

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Google Cloud Platform bekommt eine neue Befehlszeile
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Die Kommandozeile zum Steuern der Dienste innerhalb der Google Cloud Platform soll deutlich komfortabler werden. Das neue CLI (Command Line Interface) heißt gcloud interactive und wird seinem Namen insofern gerecht, als es deutlich interaktiver sein wird als das bisherige Interface. Derzeit befindet sich das Projekt in der öffentlichen Alpha-Phase.

gcloud interactive kombiniert das primäre GCP-CLI gcloud, das Interface zu Google Cloud Storage gsutil, das Befehlsfenster für Google BigQuery bq und die Kommandozeile für die Kubernetes Engine kubectl. Das neue Fenster zeigt beim Tippen Hilfen zu den aktuellen Befehlen an und bietet Autovervollständigung sowohl für die Befehle als auch für die passenden Flags.

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Darüber hinaus bindet gcloud interactive Shell-Funktionen von Bash ein. Entwickler und Administratoren könne gcloud- und Bash-Befehle miteinander kombinieren und Shell-Variablen übergreifend verwenden. Der Druck auf die Tab-Taste bietet Autovervollständigung für die Shell-Variablennamen. Bash-Skripte lassen sich wahlweise mit vi oder Emacs im interaktiven Befehlsfenster erstellen.

Weitere Details zu gcloud interactive stehen im Google-Cloud-Blog. Dort ist auch eine Anleitung zum Installieren der Alpha von gcloud interactive zu finden. Standardmäßig gelten die interaktiven Funktionen nur für die Befehle von gcloud, aber sie lassen sich optional für gsutil, bq und kubectl aktivieren. Mit den Funktionstasten können Entwickler weitere Hilfen sowohl innerhalb des Fensters als auch im Browser aufrufen, die interaktive Hilfe deaktivieren und zwischen Emacs und vi als Editor wechseln. (rme)

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