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Google Cloud: neue Tools und Dienste für Entwickler

Der Internet-Konzern hat auf der Google I/O neue Tools und Cloud-Services präsentiert, die Cloud- und App-Entwicklern die Arbeit erleichtern sollen.

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Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O hat Google eine Reihe von Werkzeugen und Diensten vorgestellt oder aktualisiert, die Entwickler die Arbeit mit Googles Cloud-Plattform erleichtern sollen. Diese decken einerseits die Bereiche Debugging, Tracing und Monitoring ab, durch die Entwickler ein besseres Verständnis erhalten, wie sich ihre, mit Googles gehosteten Services betriebenen Anwendungen verhalten. Andererseits gibt es einige neue Tools, die bei der Entwicklung mobiler Apps helfen sollen.

Googles Service Cloud Monitoring bietet eine Administrationsoberfläche und eine Reihe an Metriken zur Überprüfung der Performance einer auf der Google Cloud laufenden Anwendung. Der Dienst basiert auf der Technik von Stackdriver, die der Internet-Konzern im Mai erworben hatte. Google Cloud Monitoring unterstützt mit Informationen, die der Service aus Web- und Applikationsservern wie Apache, Nginx, Tomcat und Microsofts Internet Information Services (IIS) sowie Datenbank- und Caching-Software wie MongoDB, MySQL, Redis und Elasticsearch bezieht.

Ein anderer Service, Cloud Trace, zeigt Details zur Verarbeitung der Anfragen einer Anwendung sowie zu den Latenzzeiten, die die Anwendung für das Ausführen dieser Aufgaben benötigt. Cloud Debugger bietet einen Stacktrace zur Diagnose bestimmter Berechnungseinheiten.

Den Bereich der App-Entwicklung betrifft Google Cloud Save, eine API zum Cloud-basierten Speichern, Abrufen und Synchronisieren von Nutzerdaten, durch die die Daten, ohne dass Backend-Code notwendig ist, über verschiedene Geräte verwaltet werden können. Cloud Save soll schon bald den Status einer geschlossenen Beta verlassen.

Android Studio, Googles auf IntelliJ IDEA basierende Entwicklungsumgebung, wurde aktualisiert. Entwickler können nun ihre Mobilprogramme mithilfe der IDE mit den mit Googles App Engine betriebenen Backend-Diensten verbinden. Außerdem gibt es nun Vorlagen für die Nutzung von Java-Servlets, Java-Enpunkten und Googles Cloud Messaging. (ane)