Google Firebase veröffentlicht Cloud Firestore für App-Entwickler

Als verteilte, gemanagte NoSQL-Datenbank soll Cloud Firestore die Speicherung und Synchronisierung von App-Daten für mobile und Web-Applikationen vereinfachen.

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Google Firebase veröffentlicht Cloud Firestore für App-Entwickler

Google baut die 2014 übernommene App-Plattform Firebase konsequent weiter zu einer umfassenden Plattform für Android-, iOS- und Mobile-Web-Anwendungen aus. Das Angebot an Tools und Diensten wird nun um Cloud Firestore erweitert, eine komplett von Google verwaltete, verteilte NoSQL-Datenbank für App-Daten. Nach gut einem Jahr Testphase der Alphaversion steht Cloud Firestore ab sofort als Beta zur Verfügung, wie Alex Dufetel im Firebase-Blog angekündigt hat.

Im Zusammenspiel mit den SDKs für Android, iOS und Javascript soll Cloud Firestore Synchronisierung in Echtzeit erlauben, um die Reaktionsfähigkeiten von Apps zu erhöhen und den Datenabgleich über mehrere Geräte hinweg zu beschleunigen. Um die Leistungsfähigkeit bei Datenbankabfragen zu steigern, vertraut Google bei Cloud Firestore auf das bewährte Modell aus Sammlungen und Dokumenten.

Zum Konzept des neuen Datenbankdienstes gehört auch eine lokale Datenbank auf dem jeweiligen Gerät (Android, iOS oder Web), die der App den Datenzugriff auch offline ermöglicht. Authentifizierung und Sicherheitsregeln für den Zugriff auf die hinterlegten Daten können Entwickler mit Hilfe des Client SDK von Cloud Firestore organisieren. Zum Start der Betaversion von Cloud Firestore stellt Google SDKs für Java, Go, Python und Node.js zur Verfügung, weitere Programmiersprachen sollen folgen.

Cloud Firestore soll die bekannte Firebase Realtime Database ergänzen, aber nicht ersetzen. Die Vorteile des neuen Datenbankdienstes sieht Google insbesondere bei der Datenstrukturierung, Abfragen und Skalierung. Die Firebase Realtime Database hingegen könne auch weiterhin das Produkt der Wahl bleiben, wenn App-Entwickler ihre Anwendungen hinsichtlich Latenz und Kosten optimieren wollen. Die Unterschiede beider Datenbankdienste im Detail beleuchtet Todd Kerpelman im Firebase Blog. (map)