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Google Kubernetes Engine 1.10: Mehr Optionen für Enterprise-Kunden

Googles neue Version der gemanagten Kubernetes-Variante Google Kubernetes Engine bietet neue Features, die auf den Einsatz in Unternehmen zugeschnitten sind: beispielsweise eine horizontale Autoskalierung und die automatische Reparatur von Nodes.

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Google Kubernetes Eingine 1.10: Mehr Optionen für Enterprise-Kunden

Google hat Version 1.10 der Google Kubernetes Engine veröffentlicht. Die neue Version der verwalteten Kubernetes-Variante in der Google Cloud zielt dabei mit den neuen Features auf Enterprise-Kunden ab: darunter die freigegebene Virtual Private Cloud (VPC), regional persistente Disks, regionale Cluster, die automatische Reparatur von Nodes sowie eine horizontale Autoskalierung.

Mit dem freigegebenen VPC-Modell will Google das Verwalten gemeinsamer Ressourcen von mehreren Teams flexibler gestalten. So lassen sich Workloads in diesem ausliefern. Entwickler können dann über IAM-Rechte (Google Cloud Identity & Access Management) den Zugriff auf die Ressourcen verwalten, die Abteilungen selbst aber voneinander isoliert halten. Administratoren können beispielsweise Aufgaben wie das Erstellen und Managen von Clustern an Projektleiter abgeben, aber trotzdem die Kontrolle über Subnets, Routes und Firewalls an einer zentralen Stelle verwalten.

Ein Beispielaufbau des neuen VPC-Netzwerks

(Bild: Google)

Die regional persistenten Disks sollen hingegen einen beständigen Block-Speicher mit synchroner Datenreplikationen zwischen zwei Zonen einer Region bieten. Außerdem sollen die regionalen Cluster es Entwicklern ermöglichen, die Master eines Kubernetes Engine Cluster über drei Zonen einer Region zu verteilen. Dadurch können die Cluster auch hohe Anforderungen an die Laufzeit erfüllen.

Mit der automatischen Reparatur von Nodes prüft die Kubernetes Engine die Knoten eines Clusters regelmäßig. Besteht ein Knoten die Systemdiagnosen über einen längeren Zeitraum nicht, startet die Kubernetes Engine automatisch einen Reparaturprozess. Außerdem ist es Nutzern jetzt möglich, mit dem Horizontal Pod Autoscaler Pods horizontal zu skalieren. Aktuell stehen dafür drei verschiedene Metriktypen zur Auswahl: Extern (basierend auf der Länge der Cloud-Pub/Sub-Warteschlange), Pods (Skalierung auf Basis der durchschnittlichen Zahl der offenen Verbindungen) und Object (beispielsweise Skalierung basierend auf Kafka im Cluster).

Mehr Details dazu finden sich in der offiziellen Ankündigung von Google. Wer die Kubernetes Engine kostenlos testen möchte, findet auf der Website genauere Informationen. (bbo)