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Google ergänzt App Engine mit neuer Go Runtime 1.11

Go-Entwicklern steht die verwaltete Cloud-Anwendungsplattform nun mit idiomatischen Mustern und ohne die bisherigen Einschränkungen zur Verfügung.

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Google ergänzt App Engine mit neuer Go Runtime 1.11

(Bild: Google)

Die App Engine, Googles vollständig verwaltete Cloud-Anwendungsplattform, können Go-Entwickler mit der jetzt veröffentlichten Go-1.11-Runtime nun mit einem umfangreich erweiterten Funktionsumfang nutzen. Zahlreiche bisher gültige Einschränkungen wie der Zwang zu nichtidiomatischen Mustern und der Einsatz eines speziellen SDKs für das Starten einer App, die Einrichtung einer Netzwerkverbindung oder zum Speichern von Daten entfallen – auch wenn die neue Go Runtime zunächst nur als Betaversion vorliegt.

Entwickler können ihre Go-Applikationen künftig nach idiomatischen Mustern organisieren und Dependencies beispielsweise in einem vendor-Ordner hinzufügen oder auch ein main-Package nutzen. Zudem lassen sich mit der neuen Runtime beliebige Go-Packages importieren und die Google Cloud Client Libraries for Go einsetzen. Auch bei der Wahl ihres bevorzugten Web-Frameworks genießen Go-Entwickler künftig größere Freiheiten als bisher.

Mit Version 1.11 der Programmiersprache hatte Google die experimentelle Unterstützung für versionierte Module eingeführt. Die in einer go.mod-Datei definierten Module stehen Go-Entwicklern ab sofort auch in App Engine zur Verfügung. Soll eine App von außerhalb des Gopath deployt werden, lässt sich via go.mod-Datei der Download von Dependencies einleiten, bevor der Build-Prozess in der Cloud startet.

(Quelle: Google Cloud Platform)

Weitere Details zu den Neuerungen der Go-1.11-Runtime für App Engine finden sich in den Release Notes sowie im Beitrag des Golang-Blogs. Eine Anleitung hilft beim Einstieg in die App-Entwicklung mit der App Engine. Dafür stellt Google auch kostenfreie Startkontingente zur Verfügung. (map)