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Google führt Abomodell für In-App-Käufe ein

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Android-Apps sollen Bezahlinhalte künftig auch per Abonnement bereitstellen können. Google erweitert dazu das In-App-Bezahlmodell seines App-Markts Google Play. Das neue Verfahren soll monatliche und jährliche Subskriptionen ermöglichen – schon jetzt übersteigt der mit In-App-Käufen erzielte Umsatz denjenigen, den Entwickler über das klassische Verkaufsmodell erwirtschaften.

Google erlaubt künftig auch ein Abo-Modell für In-App-Transaktionen.

(Bild: android-developers.blogspot.de)

Der Zugriff auf den Service soll über ein HTTP-basiertes Publishing-API erfolgen. Abonnements können dabei beliebig erweitert werden – der Entwickler soll sie beispielsweise von der App auch auf Angebote einer Website ausdehnen können. Auch seien sie über Kampangen-, Service- und Gerätegrenzen hinweg portabel. Eine Beispiel-App demonstriert das neue Verfahren bereits, detaillierte Informationen liefert die Dokumentation zur Technik.

Dabei soll man die Abonnementfunktion in der Android-Entwicklerkonsole auf Google Play konfigurieren können, sie steht dann für Käufe über alle Android-Market-Clients ab Version 3.5 zur Verfügung. Google weist darauf hin, das eine Bereitstellung über Abonnements derzeit nicht reversibel ist. Auch Preisänderungen kann das System gegenwärtig nicht berücksichtigen, das Unternehmen arbeite in beiden Fällen jedoch an einer Lösung. (rl)