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Google schaltet Nearby Notifcations in Android ab

Die Funktion für standortbasierte Benachrichtigungen lieferte wohl mehr Spam als nützliche Inhalte.

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Google schaltet Nearby Notifcations in Android ab

Vor drei Jahren hat Google unter dem Schlagwort Nearby eine API zur Kommunikation von Android-Endgeräten mit der Umgebung eingeführt. Nun hat der Internetriese das Abschalten der Benachrichtigungen über Nearby für den 6. Dezember angekündigt.

Der Android-Entwickler-Blog nennt als Grund für das Deaktivieren der Nearby Notifications, dass seit Anfang des Jahres der Anteil der irrelevanten und Spam-Inhalte signifikant gestiegen sei. Zwar wäre es durchaus möglich, die Inhalte zu filtern, aber die Hürde dafür, lediglich passende und hilfreiche Inhalte an Nutzer zu verteilen, habe sich als zu hoch erwiesen.

Das Abschalten betrifft die Benachrichtigungen über Physical Web und das Eddystone-Protokoll. Entwickler können nach wie vor auf die Proximity Beacon API zugreifen, um den Anwendern standortbasierte Dienste über Beacons anzubieten. Für die Kommunikation zwischen Endgeräten können sie die APIs Nearby Messages und Connections verwenden.

Endanwender werden schlicht keine Benachrichtigungen mehr über das System erhalten, was wohl vor allem weniger irrelevante Nachrichten bedeuten dürfte. Das Konzept der Nearby Notifications gehörte zu Googles genereller Strategie, vorherzusagen, welche Apps oder Informationen Nutzer benötigen, bevor die Anwender sie anfordern. So führt ein Blogbeitrag vom Sommer 2016 ein Beispiel zum Herunterladen der United-Arlines-App am Gate des Flughafens auf. (rme)