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Google stellt Swiffy ein

Das Tool zum Umwandeln von SWF-Dateien in HTML5 wird nach Googles Ansicht nicht mehr benötigt, da Entwickler ohnehin auf HTML5-Authoring statt Flash setzen sollten.

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Google stellt Swiffy ein

Vor fünf Jahren hatte Google die Swiffy Extensions gestartet, mit denen Flash-Entwickler ihre Programme in HTML5 wandeln können. Nun kündigt eine Meldung auf der Swiffy-Site das Ende des Werkzeugs zum 1. Juli an. Als Grund verweist die Ankündigung darauf, dass mehr und mehr Endnutzer HTML5-kompatible Geräte nutzen. Daher sollten auch Entwickler auf HTML5-Authoring statt Flash setzen.

Das Datum ist kein Zufall: Anfang des Jahres hatte Google angekündigt, ab dem 30. Juni 2016 keine neuen AdWords und DoubleClick-Inhalte mehr in Flash zu akzeptieren. Bereits hochgeladene Werbungen zeigen die Server noch bis zum 1. Januar 2017 an. Auch wenn Swiffy ab Juli die Umwandlung von SWF in HTML5 einstellt, wird die Runtime für vorhandene Dateien weiter verfügbar sein.

Der Schritt dürfte ein weiterer Sargnagel für Flash sein, das seit geraumer Zeit fast ausschließlich mit negativen Schlagzeilen über Sicherheitslücken auffällt. Bereits im Juli 2015 forderte Heise-Autor Herbert Braun in einem Kommentar "Weg mit Flash!". (rme)