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Gradle 2.0 bringt Java-8-Support

Das Build-Management-Werkzeug kommt in Version 2.0 um einige als veraltet gekennzeichnete Features und APIs erleichtert, um neue ergänzt, mit Unterstützung für Java 8 und es nutzt Groovy 2.3.2.

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Bereits im Zuge des letzten Releases hatten die Gradle-Entwickler die nun veröffentlichte Version 2.0 des Build-Management-Tools vorbereitet. Damals wies man bereits auf den zukünftig geringeren Umfang durch das endgültige Entfernen der als veraltet gekennzeichneten APIs und Funktionen hin. In den Release Notes findet sich eine Liste mit Änderungen, die bestehenden Code unbrauchbar oder fehlerhaft machen könnten.

Unter diese fallen unter anderem der Umstieg auf Groovy 2.3.2 und der Umstand, dass Gradle nicht mehr mit Java 5 funktioniert. Dafür läuft Gradle nun sicher mit Java 8. Das Update kommt mit einigen noch experimentellen Features. Dazu zählen unter anderem eine neue API zum Auflösen von Quell- und Javadoc-Artefakten und einer Option, um über Komponenten-Metadaten-Regeln auf bestimmte Informationen, die der Abhängigkeitsmanager Ivy bereitstellt, zugreifen zu können. Ein weiteres ist die feingranulare Kontrolle über die Argumente, die man an native Werkzeuge weitergibt. Außerdem gibt es nun die Methode plugins.withId(), mit der sich Konfigurationen, die nur nach dem Einbinden bestimmter Plug-ins gelten sollen, über die ID letzterer statt über die Implementierungsklasse einrichten lassen.

In den nächsten Monaten will das Gradle-Team unter anderem die Performance des Build-Systems, das Abhängigkeitsmanagement, die IDE-Integration und die nativen Builds verbessern. Ein genauer Plan soll in den nächsten zwei Wochen online gehen.

Gradle lässt sich als Automatisierungswerkzeug für das Build-Management in etwa mit Apache Maven und Ant vergleichen. Das Projekt steht unter Apache-2-Lizenz und steht auf der Seite des Projekts zum Download bereit. (jul)