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Graphdatenbank: Neo4j startet nativen Cloud-Service Aura

Mit Neo4j Aura startet der Anbieter seinen ersten verwalteten Graphdatenbank-as-a-Service, der sich vor allem an kleine und mittelgroße Unternehmen richtet.

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In dem Bemühen, die gleichnamige Graphdatenbank zu einer kompletten Serviceplattform für Graph Analytics auszubauen, hat Neo4j nun einen vollständig verwalteten und nativ implementierten Graphdatenbank-as-a-Service vorgestellt. Neo4j Aura soll es vor allem kleinen und mittelgroßen Unternehmen sowie deren Entwicklern einfacher und flexibler machen, auch komplexe Datenbankanwendungen zu bauen – beispielsweise in Bereichen wie Machine Learning, Betrugserkennung oder bei der Kundenbetreuung.

Neo4j Aura bietet von der lokalen Graphdatenbank bekannte Funktionen wie ACID-konforme Transaktionen, TLS-verschlüsselte Passwortauthentifizierung und End-to-End-Datenverschlüsselung, um datenintensive Anwendungen nicht nur flexibel und performant, sondern auch sicher und mit solider Datenkonsistenz betreiben zu können. Als Managed Database Service verspricht Aura darüber hinaus eine bedarfsgerechte Skalierung, die sich den wechselnden Lastanforderungen anpasst, ohne Änderungen am Workflow vornehmen zu müssen.

Neo4j Aura integriert das Graphdatenbank-Konzept in einem DBaaS.

(Bild: Neo4j)

Neben einem transparenten Preismodell, das pauschale Abrechnung nach Stundensatz und verwendeter Kapazität vorsieht, will Neo4j bei der angepeilten Kundenklientel mit einem geringen Administrationsaufwand punkten. Der Graphdatenbank-as-a-Service soll einfach und schnell für neue Projekte bereitstehen. Konfigurationsanpassungen wie das Cluster-Setup, Tuning oder das Einspielen von Software- und Security-Updates sollen unterbrechungsfrei erfolgen können. Die hohe Verfügbarkeit des Database-as-a-Service (DBaaS) ist dabei nach Aussage von Neo4j durch integrierte Fehlertoleranz sowie sogenannte Selbstheilungsfunktionen gewährleistet.

Entwicklern steht wie bei Neo4j für Cloud-native Anwendungen die Abfragesprache Cypher in vollem Umfang zur Verfügung. Via GRANDstack lassen sich aber auch GraphQL und React-Frontends mit Neo4j Aura nutzen. Darüber hinaus stehen Entwicklern Integrationen von AWS Lambda oder Google Cloud Functions offen. Weitere Details zu Neo4j Aura finden sich in der offiziellen Ankündigung sowie im Blogbeitrag von CEO Emil Efrem. (map)