Gremlin: Failure as a Service auch für Docker

Vor zwei Jahren startete Gremlin mit der Chaos-as-a-Service-Plattform. Nun bietet das Unternehmen das gezielte Ausbringen von Fehlern auch für Docker an.

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Gremlin: Failure as a Service nun auch für Docker

(Bild: Gremlin Inc.)

Von
  • Frank-Michael Schlede

Das Unternehmen Gremlin nimmt für sich in Anspruch, als erste Firma eine "Failure as as Service"-Plattform anzubieten. Sie erlaubt es Entwicklern, gezielt bekannte Fehler mit einer hybriden Cloud-Infrastruktur einzuspielen und derart ihre Anwendungen auf Stabilität und Zuverlässigkeit zu testen. Diese Art des Testens ist auch unter dem Begriff Chaos Engineering bekannt. Mit der nun bekanntgegebenen Neuerung können die Programmierer die Fehler nicht mehr nur auf dem Level virtueller Maschinen, sondern auch auf dem von Docker-Containern einspielen.

Dabei steht unter anderem auch ein Feature "Multiple Attacks" zur Verfügung, das sich laut Aussagen der Macher hinter der Gremlin-Plattform besonders für DevOps-Teams eignen, um sich auf entsprechende Fehlerszenarien vorzubereiten, die im täglichen Betrieb häufig auftreten.

Gezielte Angriffe, die nun auch dabei helfen, Docker-Container widerstandsfähiger zu machen, lassen sich leicht konfigurieren und ausführen. (Bild: Gremlin Inc.)

Die Gremlin-Entwickler betonen zudem in einem Blogeintrag, dass ihre Kunden vermehrt nach der Möglichkeit gefragt haben, auch ihre Container-Infrastruktur entsprechend testen zu können. Sie führen weiter aus, dass die Anwender gerade beim Einsatz eines Orchestrators wie Kubernetes häufig nicht einmal genau sagen können, wo ein bestimmter Container gerade aktiv ist.

Aus diesem Grund haben sie die Plattform um ein Tool namens "Container Discovery" erweitert. Durch diese Möglichkeit müssen die Entwickler sich nicht mehr "manuell" auf die Suche machen, sondern können den zu testenden Container mittels eines Klicks auswählen. Ein weiterer Vorteil dieses Tools besteht darin, dass es ebenfalls möglich ist, mittels eines Label- oder Tag-Sets eine zufällige Untermenge von Containern auszuwählen, um eine Attacke darauf zu starten.

Laut dem Blogeintrag soll es mit dieser Erweiterung für Entwickler viel einfacher werden, über ihre Container-Infrastruktur hinweg Experimente aus dem Bereich des Chaos Engineering auszuführen. Wer damit starten möchte, kann auf der Gremlin-Seite eine kostenlose Demo anfordern oder auch Mitglied in der Gremlin-Community werden. Auf dieser Seite findet er dann auch umfangreiche Tutorials zum Thema. (fms)