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HP StormRunner Load: Cloud-Service für agile Lasttests

Mit HPs Cloud-Service StormRunner Load lassen sich Webanwendungen schnell und ohne eigene Hardware testen. Als Zielgruppe macht das Unternehmen agile Entwicklungsteams aus.

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HPs neue Performance-Test-Software StormRunner Load ist ab sofort verfügbar. Die sich in den Webbrowser einbettende Anwendung ist insbesondere für die agile Entwicklung von Webanwendungen und mobilen Apps konzipiert. Sie will Nutzern eine skalierbare Umgebung zur Verfügung stellen, mit der sie Last- und Performancetests ohne eigene Hardware durchführen können. Entwicklerteams können damit außerdem Analysen darüber erhalten, wie sich eine erzeugte Last auf den Applikationsserver auswirkt, und damit etwaige Performance-Fehler beheben.

Mit StormRunner Load erstellte Analysen.

(Bild: HP)

Anwender von LoadRunner, HPs Tool für Belastungstests, und der Testumgebung des Unternehmens Performance Center können die neue Software verwenden, um zusätzliche Last zu generieren und ihre Lasttests auf mobile Apps und Webanwendungen auszuweiten. Eine Lasttest-Umgebung aufzubauen und ein Skript hochzuladen, dauert offenbar nur wenige Minuten. Beim Lasttest werden durch ein Skript virtuelle User konfiguriert und unterschiedliche Transaktionen nachgebildet. StormRunner Load kann Skripte multiplizieren und eine Simulation von sehr vielen Usern bewerkstelligen. Dabei lässt sich auch festlegen, aus welcher geographischen Region die User auf die Anwendung zugreifen.

Wie auch mit den HP-Produkten LoadRunner und Performance Center– ist es mit StormRunner Load möglich, HP-TruClient- sowie Web-HTTP/HTML-Skripte zu erstellen. Der Vorteil des TruClient-Protokolls gegenüber dem HTTP/HTML-Ansatz ist laut HP, dass es auch Web-2.0-Anwendungen abdecken soll. Zusätzlich kann die Anwendung die noch junge TruAPI nutzen, bei der es sich um ein Node.js-basiertes Tool zur Skripterstellung handelt. (ane)