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HTML5-Framework für mobile Apps

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Unter dem Namen Sencha firmiert seit dieser Woche eine neue Firma, die die drei Open-Source-Projekte Ext JS, Raphaël und jQTouch unter einem Dach vereint. Mit "Sencha" wird auch eine Sorte grünen Tees bezeichnet. Das Unternehmen hat kurz nach der Neufirmierung ein HTML5-Framework zum Entwickeln von Touch-basierten Browser-Applikationen für mobile Geräte vorgestellt. Sencha Touch, so der Name des Frameworks, enthält unter anderem eine Bibliothek mit UI-Widgets und Funktionen zur Verwaltung von Touch-Events.

Technische Basis ist das JavaScript-Framework Ext JS, das browserunabhängige Funktionen zur DOM-Traversierung (Document Object Model), für das Event-Handling und die asynchrone Serverkommunikation (AJAX) bereit stellt. Sencha Touch greift auf HTML5 zurück, um beispielsweise Offline-Programme zu erstellen und Video- oder Audiodateien ausliefern zu können. Weiterhin nutzt es CSS3 für das Zeichnen von abgerundeten Ecken, Schatten und Farbverläufen. Das Framework steht als Beta zum Download zur Verfügung. Offiziell unterstützt wird zunächst die Entwicklung für das iPhone/iPad- und das Android-Betriebssystem, die für BlackBerry soll folgen. Die für Sencha Touch gewählte Lizenz ist die GPLv3. Später soll es auch kommerziell ausgeliefert werden.

jQTouch ist eine Erweiterung der bekannten JavaScript-Bibliothek jQuery für die Gestaltung von Benutzeroberflächen für das iPhone. Raphaël ist ebenfalls ein JavaScript-Framework und verwendet den SVG-Standard zur Darstellung von Vektorgrafiken beziehungsweise für den Internet Explorer Microsofts Verktorsprache VML. An der Ausrichtung der drei Open-Source-Projekte soll sich grundlegend nichts ändern, so bleibt die Lizenz bei jQTouch und Raphaël die MIT. (ane)