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Hack 2.0: Quelloffene Mono-Type-Schrift zum Programmieren

Mit der nun in Version 2.0 freigegebenen Schriftart Hack soll Code im eigenen Editor ansprechend aussehen. Die Monotype lässt sich auch in kommerziellen Projekten einsetzen.

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Fontmuster (Alphabet)

Klassisches Fontmuster zu Hack

(Bild: https://github.com/chrissimpkins/Hack)

Der Programmierer Chris Simpkins mag dem einen oder anderen durch das Codeface-Projekt, einer Sammlung von Monospace-Fonts für Entwickler, bekannt sein. Nun haben er und über 20 Mitstreiter die Version 2.0 von Hack freigegeben, einer als Open Source zur Verfügung stehenden Schriftart speziell für den Einsatz im Quellcode.

Bei der Ausarbeitung von Hack waren es Simpkins und Konsorten wichtig, die Monotype-Schrift so zu gestalten, dass sie bei einer Größe von acht bis 12 Pixeln am besten zu lesen ist. Das seien die von Entwicklern die am meisten verwendeten Schriftgrößen. Doch soll Hack auch auf Retina-Displays mit Schriftgrößen von sechs oder sieben Pixeln gut funktionieren, so die Entwickler.

Die Schriftart hat ihre Wurzeln in der Open-Source-Community und basiert auf Einreichungen der Bitstream-Vera- und DejaVu-Projekte. Zuletzt hat es offenbar Änderungen in der Gewichtung, signifikante Veränderungen im Abstand und bei den Powerline-Glyphen gegeben. Hack gibt es in den Schriftschnitten "Regular", "Bold", "Oblique" und "Bold Oblique". Auf Sourcefoundry.org findet man Beispiele beim Einsatz mit Python, C und JavaScript. Es gibt aber auch ganz gewöhnliche Fontmuster (siehe oben).

Hack in Verbindung mit Python-Code

(Bild: sourcefoundry.org)

Die Schriftart steht in unterschiedlichen Formaten (OTF, TTF, SVG, EOT, WOFF, WOFF2) zum Download zur Verfügung (GitHub, SourceFoundry). Außerdem lässt sich die Schrift in kommerziellen Projekten nutzen. (ane)