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Heroku erweitert Angebot für PHP-Entwickler

Zwar gibt es im Bereich PHP durch Unternehmen wie Facebook ab und an immer wieder interessante Projekte, allerdings bleiben damit verbundene Innovationen für die restliche PHP-Welt eher schwer zugänglich. Heroku will das nun ändern.

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Schon vor drei Monaten hatte die Cloud Application Platform Heroku die Betaphase für zahlreiche Funktionen, die ein zeitgemäßeres Arbeiten mit PHP ermöglichen sollen, eingeleitet. Diese ist nun abgeschlossen, sodass alle Nutzer des Diensts beispielsweise die HipHop Virtual Machine (HHVM) in ihren Projekten verwenden oder Frameworks wie Symfony und Laravel einsetzen können.

Da Heroku wohl häufig mit Facebook zusammenarbeitet, wo PHP nach wie vor eine große Rolle spielt und die Entwickler kontinuierlich an neuen Projekten mit der Sprache arbeiten, entstand laut der ersten Ankündigung im April der Wunsch, diese Innovationen einer größeren Zahl von PHP-Nutzern zugänglich zu machen. Aus diesem Grund ist nun etwa die als besonders schnell gehandelte HHVM in Herokus Buildpack vorhanden und lässt sich statt der herkömmlichen virtuellen Maschine verwenden.

Um die Entwicklung wie in anderen Sprachen strukturieren zu können, unterstützt Heroku nun auch Abhängigkeitsverwaltung für PHP mit Composer. Außerdem bietet der PaaS-Dienst den sogenannten XL Support für die Sprache, der sich an Unternehmen richtet, die besonders hochskalierbare und leistungsfähige Anwendungen auf Heroku laufen lassen wollen.

Auch die in der Betaphase eingegangenen Rückmeldungen konnte das Heroku-Team in großen Teilen berücksichtigen, es verbesserte beispielsweise die Web Server Set-ups. Darüber hinaus wurde auf die aktuellen Versionen von PHP und HHVM gewechselt und es gibt in der Dokumentation neue Hinweise zum Session Management sowie dem Upload von Dateien. (jul)