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Heroku macht WebSockets zu offiziellem Feature

Seit dem letzten Jahr ließen sich WebSockets bereits experimentell auf der Cloud Application Platform einsetzen. Nun steht das Feature auch offiziell zur Verfügung, und die Migration der Anwendungen beginnt.

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Der Platform-as-a-Service-Anbieter Heroku hat die allgemeine Verfügbarkeit von WebSockets auf seiner PaaS bekannt gegeben. Sie stellen bidirektionale und vollduplexe Kanäle bereit, mit der sich unter anderem Streaming-Anwendungen und Applikationen, die mit flexiblen Protokollen oder persistenten Verbindungen arbeiten, gut realisieren lassen sollen.

Beim Erstellen neuer Anwendungen auf Heroku sind keine speziellen Konfigurationen oder Freischaltprozesse durchzuführen, da WebSockets nun durch die Standardeinstellungen abgedeckt sind. Um zu zeigen, dass ihr Einsatz auf der Plattform vergleichsweise einfach ist, haben die Betreiber Dokumentationen für die ersten Schritte in den Sprachen Ruby, Python, Node.js und Java geschrieben.

Schon seit letztem Jahr konnte man WebSockets als Labs Feature verwenden, jetzt ist die Beta-Phase abgeschlossen und die Sockets sind fertig für den Produktiveinsatz. Wer sie bereits verwendet hat, muss sich weiter keine Sorgen machen, die entsprechenden Anwendungen wurde laut Bekanntmachung bereits migriert. Alle übrigen Anwendungen sollen in nächster Zeit umgestellt werden. Der Prozess soll für die Nutzer transparent gestaltet sein und kein Eingreifen von ihrer Seite erfordern. (jul)