Hewlett Packard Enterprise bietet eine eigene Container-Plattform

Unter dem simplen Namen HPE Container Platform stellt HPE eine Plattform zum Erstellen Cloud-nativer Applikationen auf Basis von Kubernetes zur Verfügung.

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Container

(Bild: dpa, Christian Charisius)

Von
  • Björn Bohn

Hewlett Packard Enterprise (HPE) hat mit der HPE Container Platform ein neues Angebot veröffentlicht. Wie der Name vermuten lässt, springt HPE damit auf das Thema der Containerisierung auf und bietet eine eigene Plattform zum Erstellen containerisierter Applikationen. Wenig überraschend setzt die Plattform im Kern voll auf die Container-Orchestrierung Kubernetes. Daneben gesellen sich Bestandteile der HPE-Übernahmen BlueData (die Control Plane der Plattform) und MapR (Data-Fabric für eine persistente Container-Storage) hinzu. Die Plattform ist auf Unternehmenskunden zugeschnitten.

In eigener Sache: c't Docker & Co. 2020

Highlights der jetzt neu erschienen, stark erweiterten und aktualisierten Neuauflage: Auf über 160 Seiten Container-Praxis, u.a. wie man eine Smart-Home-Zentrale mit dem Raspi aufsetzt, Kubernetes- & Docker 1x1, Tipps & Workshops wie Admins gute Images erkennen und Entwickler eigene Images bauen, u.v.m

In einer Pressemitteilung fasst HPE die Beweggründe hinter der Plattform zusammen. Darin beruft sich HPE auf eine Studie von IDC, die eine 50/50-Trennung zwischen On-Premises und Cloud beim Einsatz von Containern sieht. Deshalb will HPE mit seiner Plattform beide Deployment-Modelle unterstützen. "Die Plattform ist so designt, dass Entwickler sowohl Cloud-native als auch monolithische Applikationen ausrollen können," heißt es in der Ankündigung.

Neben der Container-Orchestrierung Kubernetes – laut HPE in einer 100 prozentigen Open-Source-Variante – bietet das neue Angebot Management-Funktion für mehrere Cluster, Playbooks für Day-0-Deployments, eine persistente Container-Storage und auf Unternehmen zugeschnittene Sicherheitsfunktionen. Außerdem setzt HPE auf das Apache-Projekt KubeDirector, einen Kubernetes-Controller, mit dem sich wohl auch Apps deployen lassen, die nicht auf die Verwendung in der Cloud ausgelegt sind.

Weitere Informationen zum Projekt findet sich auf der Website der HPE Container Platform. Preise für interessierte Unternehmen gibt es auf Anfrage bei HPE. (bbo)