HiveMQ 3.4: Neue Version des MQTT-Brokers für IoT

Mit der Version 3.4 stellt das deutsche Unternehmen dc-square ein neues Release des eigenen MQTT-Brokers HiveMQ zur Verfügung, Der Server soll mit besserer Performance und größerer Widerstandsfähigkeit als die Vorgängerversionen aufwarten können.

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HiveMQ 3.4: Neue Version des MQTT Brokers für IoT

Version 3.4 von HiveMQ ist erschienen. Als besonderen Schwerpunkt heben die Entwickler in einem Blogeintrag die verbesserten Cluster-Eigenschaften des auf Java aufsetzenden MQTT-Brokers (Message Queue Telemetry Transport) hervor. Der gesamte Cluster soll nun dazu in der Lage sein, MQTT-Clients zu erkennen, die einen Overload auf einem Knoten oder dem gesamten Cluster erzeugen. In diesem Fällen soll sich der Cluster selbst vor einer dadurch entstehenden Überlastung schützen können.

Mit diesem Release stehen dem Operator auch Metriken für die Stress-Level der Knoten zur Verfügung. Alle MQTT-Cluster kennen nun ihren eigenen Stress-Level und den der anderen Cluster-Mitglieder. Grundsätzlich wird eine Milderung solcher Stress-Level von HiveMQ intern behandelt. Erfahrene Operator wollen aber vielleicht den jeweiligen Stress-Level eines Knotens selbst überwachen (beispielsweise mit Grafana), um auf diese Weise herauszufinden, was den Anstieg der Last verursacht hat.

Die Funktion Trace Recordings wurde in der Version 3.4 von HiveMQ deutlich erweitert. (Bild. dc-square)

Bereits mit der Vorgängerversion haben die Entwickler die Weboberfläche der Software deutlich erweitert. Nun haben sich nach eigenen Angaben auf Anregung der Nutzer auch bei dieser Version 3.4 eine ganze Reihe Neuerungen und Erweiterungen implementiert. So wurde beispielsweise die Funktion Trace Recordings erweitert. Bei dieser Funktion handelt es sich um ein Kombination von Filtern, die es dem Anwender erlauben, Nachrichten von spezifischen Clients oder zu bestimmten Themen auszuwählen, die in einer Log-Datei gesammelt werden. Als neues Feature ist es nun möglich, dass der Nutzer alle Aufzeichnungen von allen Knoten auf einfache Art und Weise sammeln und mittels Knopfdruck herunterladen kann. Eine ausführliche Beschreibung aller Erweiterungen der Weboberfläche ist im Blogeintrag zu finden. Dort werden auch noch weitere Bereiche beschrieben, die eine Überarbeitung oder Erweiterung erfahren haben.

Entwickler, die selbst einen Blick auf die Möglichkeiten und Fähigkeiten von HiveMQ werfen wollen, können auf der Webseite auch eine Testversion der Software herunterladen, die zwar einige Einschränkungen aufweist (sie erlaubt beispielsweise nur 25 Verbindungen), ihnen aber sechs Monate gewährt, die Software zu untersuchen. (fms)