Menü
Developer

Hortonworks kauft Sicherheits-Know-how für Hadoop

XA Secure des gleichnamigen kalifornischen Start-ups erweitert Hadoop um Datensicherheit, Autorisierung, Auditing und grundsätzliche Governance-Funktionen.

vorlesen Drucken Kommentare lesen

Der Hadoop-Distributor Hortonworks hat mit XA Secure den kalifornischen Hersteller eines gleichnamigen Sicherheitspakets für das Big-Data-Framework übernommen. Hortonworks, einer der maßgeblichen Treiber der Weiterentwicklung von Apache Hadoop, hat darüber hinaus angekündigt, XA Secure als Apache-Projekt an die Open-Source-Community zu übergeben. In der Distribution von Hortonworks soll die Technik ab Ende Juni 2014 unter dem Namen HDP Security laufen.

XA Secure erweitert Hadoop um Datensicherheit, Autorisierung, Auditing und grundsätzliche Governance-Funktionen. Insbesondere eine weitgehende Abdeckung der Autorisierung ist bislang ein Desiderat, das durch die Open-Source-Legung von XA Secure der Hadoop-Community weiteren Aufschub in Richtung eines zunehmend reiferen Hadoop-Einsatzes geben könnte. Bisherige Kontrollmechanismen sind vorrangig beim Hadoop File System (HDFS) angesiedelt, nicht aber über das gesamte Anwendungs-Framework hinweg.

Hortonworks erhofft sich von der Open-Source-Legung, dass es der Auftakt für ein allgemeines Sicherheitsprojekt zu Hadoop sein könnte. Das Projekt hierfür soll in der zweiten Jahreshälfte in den Apache Incubator, wo es sich als Apache-Projekt bewähren muss.

Cloudera, der vermutlich größte Konkurrent von Hortonworks, hat hingegen einem US-amerikanischem Online-Medium zufolge Voltage SecureData für seine eigene Distribution zertifiziert. Die kommerzielle Technik übernimmt ähnliche Aufgaben wie XA Secure. Im Gegensatz zu Hadoop-Distributoren wie Cloudera, MapR und Pivotal, die auch proprietäre Komponenten in ihren Distributionen vertreiben, ist die Firmenphilosophie von Hortonworks jedoch, einen komplett auf Open-Source-Techniken setzenden Software-Stack anzubieten, für den es dann kommerziellen Support gibt. (ane)