IBM bringt Continuous Delivery für Bluemix

Teams können ihre Toolchains mit Werkzeugen wie GitHub und Slack über eine zentrale Stelle verwalten. Vorlagen für typische Anwendungsfälle wie Microservices, Container und Cloud-Anwendungen sollen den Einstieg erleichtern.

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IBM bringt Continuous Delivery für Bluemix

IBM hat neue Dienste für für die Platform as a Service (PaaS) Bluemix angekündigt, die Teams beim Integrieren der Toolchains im Continuous-Delivery-Prozess unterstützen sollen. Entwickler und Administratoren können diverse Werkzeuge unterschiedlicher Anbieter für den Arbeitsablauf von der Entwicklungs- bis zur Deployment-Phase kombinieren. Sie verwalten die Toolchains für unterschiedliche Projekte an einer zentralen Stelle. Ein Delivery-Pipeline-Dienst dient der Automatisierung des jeweiligen Build-, Test- und Verteilungsprozesses.

IBM bietet Vorlagen für typische Arbeitsabläufe wie das Erstellen von Microservices, Containern und Cloud-Applikationen. Sie binden typische Werkzeuge wie GitHub, Slack, Sauce Labs und PagerDuty ein. Administratoren können den Zustand ihrer Anwendungen mit dem Bluemix-Dienst Availability Monitoring überwachen, der Mitte November die Betaphase verlassen hat. Damit können sie unter anderem simulierte Nutzertestst durchführen, um Probleme in den REST-Schnittstellen und APIs zu entdecken.

IBM bietet GitHub Enterprise seit Februar als eigenständigen Bluemix-Dienst an. Mit Slack existiert seit Oktober eine Partnerschaft, die allerdings ursprünglich nicht der Integration des Dienstes in Bluemix dient, sondern in erster Linie umgekehrt das Erstellen von Slackbots mit den ML-Funktionen (maschinelles Lernen) von Watson ermöglicht.

Weitere Details finden sich in der offiziellen Ankündigung. Die Liste der verfügbaren Werkzeuge und eine Übersicht zu den Prozessen ist ansatzweise auf der DevOps-Seite bei Bluemix zu sehen. Genauere Details über den Aufbau eigener Toolchains sind aber für Anwender ohne Bluemix-Account ebenso wenig erkennbar wie die Möglichkeit zum Austausch über eine Community, um Toolchains beziehungsweise Arbeitsabläufe und Best Practices mit anderen Anwendern zu teilen. (rme)