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IBM setzt bei "Plattform as a Service" auf Cloud Foundry

Unter dem Codename BlueMix hat Big Blue eine Platform as a Service lanciert, die wiederum auf Cloud Foundry basiert. Diese von VMware 2011 gestartete PaaS erhält neuerdings Rückendeckung durch eine Foundation, bei der auch IBM mitwirkt

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BlueMix wird als zentrale Komponente von IBMs Cloud-Strategie beschrieben. Die auf offenen Standards beruhende Platform as a Service basiert auf Cloud Foundry, einer Open-Source-Cloud-Plattform, hinter der mittlerweile die EMC/VMware-Ausgründung Pivotal steht. Diese hatte erst vor wenigen Tagen die Gründung der Cloud Foundry Foundation bekannt gegeben, bei der auch andere Unternehmen die weitere Gestaltung der PaaS vorantreiben sollen. Nicht verwunderlich ist, dass zu diesen auch IBM gehört.

Derzeit hat BlueMix noch Beta-Status. Die PaaS bietet aus einer einzigen Umgebung heraus vorkonfigurierte Ressourcen und Services zum Entwickeln und Deployen von Apps unterschiedlichster Couleur. Die Cloud-Foundry-Plattform unterstützt verschiedene Programmierplattformen wie Java, Spring, Node.js und Ruby on Rails. Des Weiteren bietet sie Szenarien zur Entwicklung mobiler Backends, App-Monitoring-Features, Services wie Caching, ElasticMQ, SSO und Loganalysen.

Als Datenbanken können Anwender IBMs relationale Datenbanken, MySQL, PostgreSQL, MongoDB und Redis auswählen.DevOps-Szenarien unterstützt Big Blue über den eigenen JazzHub, eine Cloud-basierte Umgebung zum Gestalten, Entwickeln und Analysieren von Software. (ane)