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IBM setzt bei "Plattform as a Service" auf Cloud Foundry

Unter dem Codename BlueMix hat Big Blue eine Platform as a Service lanciert, die wiederum auf Cloud Foundry basiert. Diese von VMware 2011 gestartete PaaS erhält neuerdings Rückendeckung durch eine Foundation, bei der auch IBM mitwirkt

BlueMix [1] wird als zentrale Komponente von IBMs Cloud-Strategie beschrieben [2]. Die auf offenen Standards beruhende Platform as a Service basiert auf Cloud Foundry [3], einer Open-Source-Cloud-Plattform, hinter der mittlerweile die EMC/VMware-Ausgründung Pivotal steht. Diese hatte erst vor wenigen Tagen die Gründung der Cloud Foundry Foundation bekannt gegeben [4], bei der auch andere Unternehmen die weitere Gestaltung der PaaS vorantreiben sollen. Nicht verwunderlich ist, dass zu diesen auch IBM gehört.

Derzeit hat BlueMix noch Beta-Status. Die PaaS bietet aus einer einzigen Umgebung heraus vorkonfigurierte Ressourcen und Services zum Entwickeln und Deployen von Apps unterschiedlichster Couleur. Die Cloud-Foundry-Plattform unterstützt verschiedene Programmierplattformen wie Java, Spring, Node.js und Ruby on Rails. Des Weiteren bietet sie Szenarien zur Entwicklung mobiler Backends, App-Monitoring-Features, Services wie Caching, ElasticMQ, SSO und Loganalysen.

Als Datenbanken können Anwender IBMs relationale Datenbanken, MySQL, PostgreSQL, MongoDB und Redis auswählen.DevOps-Szenarien unterstützt Big Blue über den eigenen JazzHub [5], eine Cloud-basierte Umgebung zum Gestalten, Entwickeln und Analysieren von Software. (ane [6])


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http://www.heise.de/-2123495

Links in diesem Artikel:
[1] https://ace.ng.bluemix.net/
[2] http://www.ibm.com/developerworks/cloud/library/cl-bluemix-summary/
[3] http://cloudfoundry.com/
[4] https://www.heise.de/meldung/Pivotal-gruendet-Cloud-Foundry-Foundation-2122239.html
[5] https://hub.jazz.net/
[6] mailto:ane@heise.de