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IBM tritt dem R Consortium bei

IBM wird ein Platinummitglied des Projekts, das die Community der auf statistische Berechnungen ausgerichteten Sprache R fördert.

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IBM tritt dem R Consortium bei

Das R Consortium ist ein Projekt der Linux Foundation und will als gemeinnützige Open-Source-Stiftung die R-Community fördern. IBM ist nun das dritte Platinummitglied neben Microsoft und dem Werkzeuganbieter RStudio. Zu den Gold- beziehungsweise Silbermitgliedern gehören unter anderem Tibco, Google, HPE und Oracle.

IBM ist bereits seit längerer Zeit Platinum Member der Linux Foundation. Dinesh Nirmal, der bei IBM den umfassenden Titel "vice president of development for next generation analytics platform and big data solutions" trägt, tritt damit dem Board of Directors bei. Außerdem erhält IBM einen Sitz im Infrastructure Steering Committee (ISC).

R ist eine Open-Source-Programmiersprache, die bei Statistikern und Datenanalysten beliebt ist. Sie entstand in den 90er-Jahren mit einem klaren Fokus auf statistische Berechnungen und Darstellungen. Die Funktionen konzentrieren sich auf die Organisation der Daten und deren optische Aufbereitung.

Für Entwickler wirkt der Aufbau ungewöhnlich, dafür können Datenspezialisten sie auch ohne Vorkenntnisse in anderen Programmiersprachen gut erlernen. Für spezielle Anwendungen existieren zahlreiche Erweiterungen, und R lebt stark von Beiträgen aus der Open-Source-Community.

(rme)