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Icecream 1.0 beschleunigt Kompilierprozess

Nach zehn Jahren der Entwicklung und im Einsatz ist nun das Opensuse-Projekt Icecream [1] in Version 1.0 [2] erschienen. Das Werkzeug ist als Erweiterung von distcc, einem Client-Server-Tool zum Verteilen von Kompilierprozessen auf Linux-Systemen, entstanden. Im Gegensatz zu diesem enthält Icecream allerdings einen zentralen Server, der die parallelen Daten beziehungsweise Aufgaben an den schnellsten freien Rechner sendet. Damit soll der Kompilierprozess beschleunigt werden.

Gegenüber der Vorgängerversion 0.9.7 ist als neues Feature die Unterstützung des Clang-Compilers und dessen Plug-ins hinzugekommen. Zuvor funktionierte Icecream nur mit GCC einwandfrei. Darüber hinaus wurden etliche Fehler beseitigt.

Bislang war das Projekt außerdem im Subversion-Repository des KDE-Projekts untergebracht, mit dem Erscheinen der Version 1.0 hat Icecream seine neue Heimat auf GitHub [3]. Damit wollen die Entwickler dem Irrglauben begegnen, dass Icecream allein auf die grafische Unix-Arbeitsumgebung ausgerichtet sei. (ane [4])


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-1838354

Links in diesem Artikel:
[1] http://en.opensuse.org/Icecream
[2] http://llunak.blogspot.de/2013/04/icecream-100-released.html
[3] https://github.com/icecc/icecream
[4] mailto:ane@heise.de