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Im zweiten Anlauf: CoreDNS wird Projekt der Cloud Native Computing Foundation

Als siebtes Projekt der gemeinnützigen Stiftung zieht der schlanken DNS-Server in die Cloud Native Computing Foundation ein. Vor knapp einem halben Jahr klappte das nicht.

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Im zweiten Anlauf hat es nun geklappt: CoreDNS ist nun ein Projekt der Cloud Native Computing Foundation (CNCF). Dabei handelt es sich um einen schlanken Microservice-basierten DNS-Server, der mehrere Komponenten zur Implementierung von DNS-Funktionen (Domain Name System) modular miteinander verbindet. Durch den modularen Ansatz lassen sich die DNS-Funktionen für verschiedene Container-Systeme erweitern.

Noch im Herbst 2016 hatte CoreDNS nicht den Segen des zuständigen Technical Oversight Committee zur Aufnahme in die Cloud Native Computing Foundation erhalten. Als Gründe wurden damals eine größere Verbreitung und zuverlässigere Releasezyklen genannt. Zugleich begrüßte das Komitee aber eine spätere Bewerbung.

Die Cloud Native Computing Foundation, die ihrerseits ein Projekt der Linux Foundation ist, wurde 2015 gegründet, um das von Google initiierte Container-Orchestrierungswerkzeug Kubernetes unter einem neutralen Dach weiterzuentwickeln. Mittlerweile ist sie die Heimat für weitere Projekte zur Stabilisierung der Entwicklung mit Containern, wie das Monitoring-Werkzeug Prometheus, aber seit Kurzem auch der verteilt arbeitenden NoSQL-Datenbank RethinkDB. Dazu kommen noch die Projekte OpenTracing, Fluentd, LinkerD und gRPC, sodass CoreDNS mittlerweile das siebte Projekt der gemeinnützigen Stiftung ist. In der nun folgenden Inception-Phase muss sich CoreDNS beweisen, um zum vollwertigen Projekt aufzusteigen. (ane)