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In-Memory Data Grid: Hazelcast mit neuem Go-Client

Mit Blick auf Cloud-Native-Anwendungen führt Hazelcast einen neuen Go-Client für Client-Server-Installationen seines IMDG ein. Go-Apps sollen dadurch in Echtzeit große Datasets mit anderen Applikationen teilen können.

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In-Memory Data Grid: Hazelcast 3.7 ist schneller und modular

Neben Java, .NET, Scala, C++, Python und Node.js stellt Hazelcast ab sofort auch einen Go-Client für den Zugriff auf sein In-Memory Data Grid (IMDG) zu Verfügung. Im ersten Schritt erhalten Go-Entwickler mit dem Hazelcast Go Client 0.1 erstmals Zugang zu Distributed Maps, einem der wesentlichen Eckpunkte performanten Cachings. Im Verlauf des Jahres will Hazelcast weitere Data Structures wie Sets, Lists, Multimaps, Queues, Topics und Ringbuffers nachliefern. Der Go-Client nutzt aktuell das Hazelcast Open Client Protocol 1.6 und kann damit für Go-Versionen ab 1.6 sowie Hazelcast IMDG ab 3.6 eingesetzt werden.

Die Macher von Hazelcast versprechen sich von der Unterstützung der Programmiersprache Go insbesondere im Hinblick auf Cloud-Native-Anwendungen weitere Impulse, da Go aufgrund seiner Concurrency- und Networking-Features sowie der ausgeprägten Portabilität für Cloud Native in besonderem Maße geeignet sei – und zudem von wachsender Popularität profitiere.

Der Go-Client für Hazelcast steht ab sofort auf GitHub zum Download parat. Eine detaillierte Anleitung zum Setup und zur Installation von Hazelcast IMDG und Go liefert ein Blog-Beitrag. Für den 6. März 2018 kündigt Hazelcast zudem ein Webinar mit dem Titel „Golang für Hazelcast IMDG“ an. (map)