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Infrastructure as Code: Terraform 0.7 bekommt Importfunktion

Im ersten größeren Release des Jahres finden Nutzer unter anderem eine erste Version einer Importfunktion und eine Option, um den Umgang mit nur mit Lesezugriff versehenen Quellen zu erleichtern.

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Infrastructure as Code: Terraform 0.7 bekommt Importfunktion

HashiCorps Mitchell Hashimoto hat mit einem großen Dankeschön an die Community Version 0.7 des Infrastructure-as-Code-Projekts Terraform freigegeben. Seit der Vorstellung im Sommer 2014 sei das Projekt enorm gewachsen und die aktuelle Version bestehe zu großen Teilen aus freiwilligen Beiträgen. Mittlerweile haben wohl gut 500 Community-Mitglieder etwas beigesteuert und auch das Core-Team ist auf über 12 Leute angewachsen.

Terraform 0.7 ist das erste größere Release des Jahres und zeigt vor allem die ersten Ergebnisse der Bemühungen um Importfunktionen, die das Einbinden in bestehende Infrastrukturen ermöglichen. In der aktuellen Version lassen sich Ressourcen zwar lediglich einzeln importieren und die Software ist nicht in der Lage, eine entsprechende Konfiguration zu erstellen, diese Punkte sollen aber demnächst angegangen werden.

Darüber hinaus wurde das Problem der nur mit Lesezugriff versehenen Datenquellen wie AWS Amazon Machine Images angegangen. Durch einen neuen Konfigurationstyp sollen sie Terraform-Konfigurationen mit Daten befüllen können, die bei einem Refresh neu geladen werden und dann für einen Plan zur Verfügung stehen. Neu sind auch die Datentypen list und map, die Nutzer zuvor mit Kombinationen aus den Funktionen split und join improvisieren mussten. Außerdem enthält das Update mit terraform state eine Reihe von Befehlen, mit denen sich etwa die Ressourcen eines States auflisten, umbenennen und in und aus Modulen schieben lassen. Details und Anwendungsbeispiele finden sich in der Ankündigung. (jul)