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Infrastructure as Code: Terraform 0.9 freigegeben

Das Werkzeug zum Aufbauen, Kombinieren und zur Verfügung stellen von Infrastrukturen verhindert nach der Aktualisierung unter anderem das gleichzeitige Ändern von Zuständen und stellt Destroy Provisioner zur Verfügung.

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HashiCorps Infrastructure-as-Code-Projekt Terraform steht ab sofort in Version 0.9 zum Download bereit. Unter anderem wurde die Verwaltung des Remote State überarbeitet, der jetzt Teil der Backends ist, die als neue Abstraktion in Terraform eingeführt wurden, um zuschaltbare Funktionen zusammenzufassen.

Zu den weiteren Neuerungen zählt die Option, vor dem Freigeben von Ressourcen sogenannte Destroy Provisioner ausführen zu können. Scheitern sie, wird der Vorgang abgebrochen. Die Syntax ist identisch zu der normaler Provisioner, außer dass es eine when-Einstellung gibt. Außerdem wartet Terraform nun beim Stoppen von Vorgängen mit ctrl+c nicht mehr darauf, dass laufende Provisioner ihre Arbeit erledigt haben, sondern bricht direkt ab und markiert die betreffende Ressource, damit sie beim nächsten Durchgang neu bereitgestellt werden kann.

Nach dem Update sperrt Terraform den Zustand bestimmter Backends (derzeit AWS, Consul sowie der lokale Zustand), um gleichzeitig stattfindende Schreibvorgänge zu verhindern und die Arbeit im Team sicherer zu gestalten. Es kennt nun zudem das Konzept der Statusumgebung, worunter ein Status-Namespace zu verstehen ist, durch den sich mehrere Sets von Infrastrukturressourcen mit einem Konfigurationsordner verwalten lassen. Er soll Branches innerhalb eines Versionsverwaltungssystems ähneln, nur dass sich die Statusumgebungen nicht zusammenführen lassen.

Zum Upgrade steht ein Guide zur Verfügung, der über als veraltet gekennzeichnete Funktionen und zu beachtende Änderungen, etwa was die CLI angeht, informiert. Details sind zudem in der Bekanntmachung nachzulesen. (jul)