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IntelliJ IDEA 15: Erste Preview-Version verfügbar

Zu den Highlights der aktuellen Version von JetBrains Java-IDE gehören die automatische Erkennung von Code-Duplikaten, erweiterte Möglichkeiten beim Ersetzen über reguläre Ausdrücke und die verbesserte Fehlersuche innerhalb Closures.

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IntelliJ IDEA 15: Erste Preview-Version verfügbar

(Bild: JetBrains)

JetBrains veröffentlicht die erste öffentliche Preview von IntelliJ IDEA 15. Die Entwicklungsumgebung erscheint sowohl als kostenlose Community-Edition unter Apache-2-Lizenz als auch in der kostenpflichtigen Ultimate-Version mit einer erweiterten Sprachunterstützung und zusätzlichen Funktionen. Viele Änderungen sind ähnlich wie die jüngsten Neuerungen in der Python-IDE PyCharm 5 desselben Herstellers.

Der Editor erkennt automatisch Code-Duplikate im Projekt beim Navigieren oder Tippen. Bisher musste der Entwickler dazu manuell eine Suche starten.Wem die Funktion zu aufdringlich ist, der darf sie in den Einstellungen deaktivieren. Beim Suchen und Ersetzen über reguläre Ausdrücke (RegEx) unterstützt IntelliJ die Steuerzeichen \u, \U, \l, \L und \E zum Verändern der Groß- und Kleinschreibung.

Der Editor erkennt Code-Duplikate beim Tippen

(Bild: JetBrains)

Die Funktion "Adjust Code Style Settings" passt markierte Bereiche schnell an und vereinheitlicht beispielsweise die Verwendung von Leerzeichen neben Klammern. Java-Entwickler können sich über ein Tastenkürzel den Typ von Variablen und anderen Ausdrücke anzeigen lassen. Diese Funktion war bisher nur für Scala verfügbar. Beim Vergleichen zweier Versionen unterstützt der DiffViewer das direkte Bearbeiten von Code, sodass der Umweg über den Editor entfällt.

Lambdas, die in Java auch synonym als Closures bezeichnet werden, kamen erst letztes Jahr mit dem JDK 8 zur Sprache hinzu. Sie verkürzen den Code, was zu mehr Übersicht beim Editieren, gleichzeitig aber Hindernissen bei der Fehlersuche führt. Der Debugger von IntelliJ IDEA 15 ermöglicht das granulare Setzen von Breakpoints. Eine weitere Hilfe bei der Fehlersuche ist "Force Early Return", um eine Methode beim Testen vorzeitig zu verlassen und ihre Rückgabewerte manuell einzugeben.

Beim Setzen von Breakpoints innerhalb von Closures fragt die IDE nach dem Teil des Ausdrucks, an dem der Haltepunkt aktiv wird

(Bild: JetBrains)

Darüber hinaus listet die offizielle Seite zahlreiche weitere Neuerungen wie die Unterstützung von TypeScript 1.6 sowie Spring 4.2 und Hibernate 5.0, verbesserte React-JS-Unterstützung und erweiterte Datenbankwerkzeuge. Die Seite umfasst auch die Download-Links. (rme)