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Internet der Dinge: AWS Greengrass in ersten Regionen verfügbar

Das bei der re:Invent 2016 erstmals präsentierte Angebot soll die Entwicklung von IoT-Anwendungen erleichtern und es ermöglichen, AWS-Lambda-Funktionen auch für lokale Berechnungen auf vernetzten Geräten zu nutzen.

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Internet der Dinge: AWS Greengrass in ersten Regionen verfügbar

Die AWS-Regionen US East (Northern Virginia) und US West (Oregon) sind die ersten, in denen die für vernetzte Geräte gedachte Software für Berechnungen, Nachrichtenaustausch und Datenspeichern offiziell zur Verfügung steht. AWS Greengrass soll dazu dienen, unterschiedliche Gerätetypen mit der Cloud und untereinander zu verbinden und Lambda-Funktionen lokal auszuführen.

Es enthält unter anderem ein Core SDK, dass auf Geräten mit x86- oder ARM-Architektur und einer Version des Linux-Kernels ab 4.4.11 läuft, in der OverlayFS und Nutzernamensraum-Features aktiviert sind. Es ermöglicht dem Device, auf dem es installiert ist, mit Geräten zu kommunizieren, auf denen das AWS IoT Device SDK installiert ist. Darüber hinaus kann es sich beispielsweise zum Speichern und Auswerten gesammelter Daten mit der AWS Cloud verbinden, sollte es die Konnektivität zulassen. Ist das nicht der Fall, können die vernetzten Geräte trotzdem weiterhin über ein lokales Netzwerk Nachrichten austauschen und das System wird synchronisiert, sobald wieder eine Verbindung besteht.

Zum Programmieren der Core-Geräte, lässt sich AWS Lambda verwenden, wobei sich dessen Funktionen auch für lokale Berechnungen nutzen lassen sollen. Weitere Informationen lassen sich der Produktseite entnehmen. Nutzern anderer AWS-Regionen steht derzeit noch die Option offen, Zugriff auf die Vorversion zu beantragen.

Siehe dazu auch:

(jul)