Menü

Internet der Dinge: Erste Hauptversion von Eclipse Ditto liegt vor

Das erste Major Release des Tools zum Verwalten digitaler Zwillinge bietet verbesserte Kommunikation über AMQP 1.0 und unterstützt OAuth-2.0-Anbieter.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 1 Beitrag
Von

Wie angekündigt, legt das Ditto-Team bei Eclipse die erste Hauptversion des Werkzeugs zum Management digitaler Zwillinge zum Jahresende 2019 vor. Nach rund zweijähriger Entwicklungszeit und zwei vorangegangenen Releases (0.8.0 und 0.9.0) hat Ditto 1.0.0 damit die Inkubationsphase bei der Eclipse Foundation erfolgreich abgeschlossen. Anwender können Ditto ab sofort produktiv in ihre IoT-Projekte integrieren, um digitale Zwillinge – also eine Darstellung physischer Objekte in digitaler Form – zu verwalten. Nach Einschätzung der Macher soll das Tool bis zu Millionen zu verwaltender Dinge skalieren.

In Ditto 1.0 haben die Entwickler dafür nicht nur die APIs für HTTP, JSON und Java weiter stabilisiert, sondern gegenüber der zur Jahresmitte veröffentlichten Version 0.9.0 auch einige Verbesserungen und neue Funktionen ergänzt. So haben Ditto-Anwender nun die Möglichkeit, benutzerdefinierte OAuth-2.0-Anbietern auf Basis von OpenID Connect zu integrieren. Für Frontend- und Backend-Anwendungen, die sich mit einem digitalen Zwilling integrieren wollen, steht in Ditto 1.0 das neue "ditto-clients"-Repository inklusive Java- und JavaScript-Client zur Verfügung.

Eclipse Ditto verwaltet digitale Zwillinge und steht zwischen den Applikationen und den Endgeräten.

(Bild: Eclipse)

Unter anderen durch Unterstützung für AMQP 1.0 (Advanced Message Queuing Protocol) profitiert das Werkzeug außerdem bei den Implementierungen für die Konnektivität. Darüber hinaus lassen sich HTTP-Endpunkte anbinden, um beispielsweise im Zuge sich ändernder Zwillingspärchen oder auf eine gesendete Nachricht hin beliebige HTTP APIs aufzurufen. Die Connectivity-Verbesserungen betreffen auch die Implementierung von Eclipse Hono. Das wie Ditto maßgeblich von Bosch vorangetriebene Projekt ist auf die Gerätekonnektivität im Internet der Dinge über Protokolle wie HTTP, MQTT (Message Queuing Telemetry Transport) oder CoAP (Constrained Application Protocol) ausgelegt. Um Header-Mappings für Antworten an über Hono verbundene Geräte zu definieren, lassen sich jetzt creation-time und ttd in Headern überwachter digitaler Zwillinge einsetzen.

Weitere Details zu Eclipse Ditto 1.0.0 lassen sich der offiziellen Ankündigung sowie den Release Notes entnehmen. (map)