Internet der Dinge: HiveMQ 3.3 erhält ein neues Web-User-Interface

Der MQTT-Broker steht ganz im Zeichen verbesserter Analyse- und Administrationsfähigkeiten. Eine native SSL-Integration und erweiterte TTL-(Time to Live)-Optionen sorgen für eine stärkere Performance.

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Internet der Dinge: HiveMQ 3.3 kommt mit neuem Web-User-Interface

Der kommerzielle MQTT-Broker HiveMQ, entwickelt von dc-square, stellt in der neuen Version 3.3 administrative Verbesserungen in den Vordergrund. Ganz frisch ist dabei ein neues Web-User-Interface für tiefgreifendere Analysen. Dieses ermöglicht es dem Administrator, Clients mit irregulärem Verhalten ausfindig zu machen und beispielsweise die Verbindung einzelner Clients zu trennen. Dadurch soll auch die Identifikation von MQTT-Teilnehmern, die Nachrichten verlieren, einfacher werden.

Mit Trace Recordings lässt sich eine detaillierte Dokumentation von allen Client-Interaktionen mit festgelegten Filtern erstellen. Dadurch soll die Fehlerbeseitigung erleichtert werden, da das Zusammenspiel unterschiedlicher Clients in Bezug auf bestimmte Filter genau beobachtet werden kann.

Eine optimierte Performance stand bereits in Version 3.2 im Fokus. HiveMQ 3.3 erweitert jetzt außerdem die Time-to-Live-Optionen und ermöglicht erstmalig eine automatische Bereinigung von abgelaufenen Nachrichten basierend auf dem Ende der Session des Clients oder der Einbehaltungsdauer von Nachrichten. Dadurch können Administrationsprozesse automatisiert und Systemressourcen freigehalten werden. Zusätzlich können MQTT PUBLISHES eine individuelle TTL haben, die auf den Spezifizierungen der jeweiligen Applikation basiert.

Die native SSL-Integration bringt eine massive Verbesserung für die CPU-Nutzung bei SSL-Handshakes. Hierfür setzt HiveMQ auf BoringSSL, Googles hauseigener OpenSSL-Variante. Weitere zusätzliche neue Features finden sich im offiziellen Blogpost. Wer genaueres über den angepriesenen 10-Millionen-Benchmark erfahren will, kann sich ein entsprechendes PDF anfordern. (bbo)