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Internet der Dinge: Telekom startet deutsche Multi-IoT-Cloud

In ihrem House of Clouds bringt die Telekom verschiedene IoT-Cloud-Angebote wie Azure IoT-Suite und Cisco Fog zusammen. Die Plattform steht im Treuhändermodell, sodass alle Daten dem deutschen Datenschutz unterliegen.

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Telekom startet deutsche Multi-IoT-Clud

Die Telekom hat ein speziell auf IoT-Anwendungen (Internet of Things) ausgelegtes Cloud-Angebot gestartet. Die Mulit-IoT-Cloud entsteht im sogenannten "House of Clouds"-Rechenzentrum in Biere in Sachsen-Anhalt und verbindet auf das Internet der Dinge ausgerichtete Cloud-Angebote unterschiedlicher Anbieter. Den Anfang macht Microsofts Azure IoT-Suite. In Kürze sollen Cisco Fog und die IoT-Plattform von Huawei folgen.

Die Telekom-Cloud übernimmt dabei die Verteilerrolle: Sie sammelt die von den Sensoren eingehenden Daten und verteilt sie an die jeweilige IoT-Cloud. Dabei bietet das Unternehmen auch vorgefertigte Starter- und Komplettpakete an. So gibt es ein Angebot für Predictive Maintenance, das Sensoren zum Messen von Maschinenzuständen mit der Nutzung der IoT-Cloud verbindet und auch die Kommunikation zwischen den Endgeräten und der Cloud enthält. Auf einer Weboberfläche können die Kunden die Zustandsdaten abrufen.

Für deutsche Kunden ist beim "House of IoT"-Portfolio das Treuhändermodell interessant, durch das alle Daten dem deutschen Datenschutz unterliegen. Damit können amerikanische Anbieter verhindern, dass die US-Justiz auf die Daten deutscher Kunden zugreifen kann. Erst im September hatte Microsoft unter dem Treuhändermodell Cloud-Dienste für deutsche Geschäftskunden gestartet. (rme)