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Ionic 4.0.0 Beta gibt Ausblick auf die nächste Vollversion des Framework

Die Entwickler haben das Mobile-App-Framework auf Basis von Standard-Web-APIs komplett neu aufgebaut, um die Stabilität und Performance zu verbessern.

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Ionic 4.0.0 Beta gibt Ausblick auf die nächste Vollversion des Framework

(Bild: Ionic)

Seit der Veröffentlichung von Ionic 3.0 im April vergangenen Jahres haben sich die Macher hinter dem quelloffenen Mobile-App-Framework auf eine komplette Überarbeitung der Kernelemente von Ionic fokussiert. Die nun vorgestellte Betaversion 4.0.0 verschafft einen ersten Eindruck der auf Leistungsverbesserungen und Framework-Kompatibilität ausgerichteten Neuerungen. Ab dem neuen Release wird Ionic vollständig auf Standard-Web-APIs wie Custom Elements, CSS Variables und Shadow DOM bauen. Insbesondere auch im Hinblick auf Progressive Web Apps (PWA) steigen die Ionic-Entwickler bei sämtlichen Komponenten auf Web Components um. Zum Jahresauftakt erschien dazu das PWA-Toolkit in einer Betaversion. Den darin enthaltenen Compiler Stencil zum Erstellen von Web Components und PWAs hat das Ionic-Team selbst entwickelt und inzwischen als Open Source freigegeben.

Ziel des Neuaufbaus ist es, Ionic wieder stärker auf seine Kernaufgabe auszurichten und Entwicklern UI-Komponenten für die Appentwicklung zur Verfügung zu stellen. Im Vertrauen auf APIs, die von den Browsern nativ unterstützt werden, will das Team hinter Ionic die Abhängigkeit von Client-seitigen Runtimes oder Component-Modellen anderer Frameworks verringern, um die damit gegebenenfalls verbundenen Rewrites und API-Anpassungen in Zukunft vermeiden zu können.

Angular-Anwendern dürften die meisten Neuerungen in Ionic 4 weitestgehend vertraut erscheinen, zumal Ionic nahezu von Beginn an stark auf Angular ausgerichtet ist und Web Components wie auch PWAs in der Angular Community fest verankert sind. Künftig soll Ionic aber ebenso selbstverständlich mit allen anderen Frameworks wie Vue oder React harmonieren und deren Standards unterstützen. Im ersten Schritt vertieft Ionic 4.0 aber die Integration mit Angular noch weiter und übernimmt dessen Tooling. Angular-Entwickler können die Angular CLI und den Router künftig auch direkt für Ionic-Apps nutzen.

Für die Migration von Ionic 3 auf Version 4 stehen neben dem offiziellen Migration Guide auch in der Community bereits ausführliche Anleitungen zur Verfügung. Auf die meisten der Breaking Changes weist das Migration Tool explizit hin oder behebt die Fehler sogar automatisch. Ausführliche Informationen zu Ionic 4.0.0 Beta finden sich darüber hinaus im Blogbeitrag sowie in der komplett überarbeiteten Dokumentation. (map)