Menü

JFrog will mit ConanCenter die Suche nach C/C++-Bibliotheken beschleunigen

Das ConanCenter integriert sich in den bestehenden Paketmanager Conan, soll aber einige Komfortfunktionen für Entwickler bieten.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen
Von

Das auf DevOps spezialisierte Unternehmen JFrog hat mit ConanCenter ein neues Open-Source-Produkt vorgestellt. Es ist Bestandteil des bestehenden C/C++-Paketmanagers Conan und soll für eine schnellere Suche nach Bibliotheken sorgen. Es dient als Plattform zum Teilen von C/C++-Bibliotheken und soll vor allem die IoT-Community dabei unterstützen, DevOps-Praktiken in ihren Produkten umzusetzen.

JFrog geht in einem Blogbeitrag ausführlich auf den neuen Bestandteil der Plattform ein. Auf der dazugehörigen Website finden Entwickler eine Suchleiste, in der sie nach Paketen und Bibliotheken suchen können. Das ConanCenter zeigt dann eine Liste der Pakete, inklusive Versionsnummer und Anzahl der Downloads an. JFrog hat das Center zum Anlass genommen, das Design der JFrog-Dienste zu vereinheitlichen, damit Anwender sich schneller zurechtfinden.

Eine wesentliche Infrastrukturänderung mit dem neuen ConanCenter besteht darin, dass neue Pakete und Versionen nun durch einen Prozess in einem Continuous-Integration-System zur Verfügung gestellt werden, das in einem JFrog-Artifactory-Prozess verwaltet wird. Dieser Prozess beinhaltet die Verifizierung neuer Pakete von Contributoren, die durch eine Pull-Anfrage auf das conan-center-index-Repository auf GitHub hinzugefügt werden. Das soll mehr Transparenz verschaffen, wie die Pakete in ConanCenter gelangen und verbessert den Audit-Trail der einzelnen Binaries.

Diese Änderung soll Mitte 2020 der einzige Weg zum Veröffentlichen neuer Pakete auf Conan werden. Interessierte Entwickler sind bereits jetzt dazu eingeladen, sich für ein Early-Access-Programm anzumelden. Weitere Informationen bietet JFrog im dazugehörigen GitHub-Repository. (bbo)