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JRebel mit Update und kostenfreier Social-Edition

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Die Entwickler bei ZeroTurnaround haben die neue Version 4.5 ihres JVM-Plug-ins JRebel veröffentlicht. Mit Hilfe des Plug-ins sollen sich nach Codeänderungen fällige Redeploys von Java-Anwendungen weitestgehend vermeiden lassen – werden Klassen oder andere Ressourcen einer Applikation verändert, bildet JRebel diese direkt in der bereits ausgerollten Anwendung ab.

Mit der jetzt vorgestellten Version 4.5 ergänzt ZeroTurnaround sein Plug-in nun um eine Reihe neuer Funktionen, darunter die Unterstützung für Java 7, JBossAS 7, Spring Web Services oder auch Apache Wink. Zudem soll JRebel auch mit Managed Beans und JSF-Komponenten umgehen können und Oracles ADF Lifecycle unterstützen. Verschiedene Fehlerbehebungen im Zusammenhang mit JBoss Seam und Mojarra will das JRebel-Team ebenfalls behoben haben.

Neben dem Versionsupdate liefert ZeroTurnaround erstmals auch eine kostenfreie Edition seines JVM-Plug-ins ab. Entsprechende Überlegungen, die Software in einer kostenlosen Variante anzubieten, gebe es bereits seit einem Jahr, so David Booth, CEO des Unternehmens. Mit JRebel Social habe man jetzt einen gangbaren Weg gefunden, ohne das kommerzielle Modell von ZeroTurnaround zu kannibalisieren.

So steht JRebel Social nur nichtkommerziellen Projekten zur Verfügung und erfordert als ersten Schritt eine Verknüpfung mit einem gültigen Facebook- oder Twitter-Konto. Über dieses Konto wird dann einmal im Monat eine Nachricht mit einer Statistik zum Redeploy-Prozess verschickt, in der Form

I prevented 268 redeploys this month using #JRebel Social. So far, I saved 92.3 hours of coding time - for free! http://0t.ee/jrsoc #jrsoc

Dabei würde JRebel Social die unter Verwendung der Software eingesparte Zeit für den Deployment-Prozess errechnen. Zudem soll sich die kostenlose Social-Edition nur bei bestehender Internetverbindung nutzen lassen – Entwickler könnten jedoch ein jeweils für einen Tag gültiges Offline-Token anfordern.

Neben JRebel Social können sich Open-Source- und Scala-Entwickler wie bisher weiter für kostenlose Standardversion von JRebel bewerben. Wer die Software zunächst ausprobieren möchte, kann auch auf eine auf 30 Tage beschränkte Testversion zurückgreifen und sich im Anschluss über die kommerziellen Angebote informieren. (rl)