JRuby 1.4 veröffentlicht

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Die Entwickler an der Java-Implementierung der Ruby-Skriptsprache haben die Version 1.4 von JRuby herausgegeben. Die neue Version unterstützt jetzt Ruby 1.8.7, auch deshalb, weil die Entwickler des Frameworks Ruby on Rails beabsichtigen, diese Verson als minimal durch das Framework unterstützte Version zu verwenden. Die Unterstützung für die aktuelle Ruby-Entwicklung 1.9 funktioniert den Aussagen der Entwickler so, dass auch große Projekte laufen. Die JRuby-Experten sind aber weiterhin dankbar für Hinweise aus der Community, um JRuby vollständig kompatibel mit Ruby 1.9.x werden zu lassen.

Weitere Neuerungen in dem neuen JRuby-Release sind ein neuer YAML-Parser (YAML Ain't Markup Language) namens Yecht, der kompatibel mit der YAML-Parser-Bibliothek Syck sein soll, und ein neues Embedding-Framework, mit dem sich Java-6-Code einfach skripten lässt. Zusätzliche Neuerungen und zahlreiche Bugfixes finden Interessierte in den Release Notes.

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JRuby ist eine weitgehend zu Ruby 1.8 kompatible Laufzeitumgebung auf Basis der Java Virtual Machine (JVM). Das ist aus Deployment-Sicht interessant, weil man automatisch in jeder Umgebung, in der eine JVM läuft, JRuby-Programme laufen lassen kann. Hinzu kommt, dass mit der Java-Garbage-Collection und dem JVM-HotSpot-Compiler Tools zur Verfügung stehen, die technisch den Grundlagen in den Ruby-Implementierungen weit voraus sind. Auch kann JRuby echtes Multithreading. Diverse Performance-Benchmarks ergeben, dass JRuby zurzeit die schnellste Ruby 1.8 Runtime ist.

(ane)

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