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Jaeger 1.6: So sehen die Neuerung des verteilten Tracing-Systems aus

Das quelloffene Projekt zum Monitoring von Microservices-Systemen Jaeger kann jetzt Kafka als Storage-Plug-in verwenden. Es gibt aber auch Breaking Changes.

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Jaeger 1.6: So sehen die Neuerung des verteilten Tracing-Systems aus

(Bild: Pixabay)

Version 1.6 des verteilten Tracing-Systems Jaeger ist erschienen. Bei Jaeger handelt es sich um ein quelloffenes Projekt, das zum Monitoring von auf Microservices basierten verteilten Systemen eingesetzt wird. Es ist von den Werkzeugen Dapper und OpenZipkin inspiriert und von der Firma Uber Technologies zur Verfügung gestellt. Seit September 2017 hostet die Cloud Native Computing Foundation Jaeger, damals als zwölftes Projekt neben unter anderem Kubernetes und Prometheus.

In der neuen Version ist es jetzt unter anderem möglich, Kafka als Storage-Plug-in zu verwenden. Damit können die Collector so konfiguriert werden, dass sie Abstände an Kafka schreiben, um weitere Daten zu sammeln. Außerdem ist es nun nicht mehr notwendig, den Pfad für statische UI-Assets an Jaeger-Query oder eigenständige Jaeger-Binaries weiterzugeben.

Darüber hinaus gibt es auch eine Reihe von Breaking Changes. Dockerfiles referenzieren Executables jetzt via ENTRYPOINT. Nutzer müssen also nicht mehr den binären Namen spezifizieren, wenn sie Flags an Container weitergeben. Jaeger erkennt jetzt außerdem automatisch das HTTP-Payload-Format von Content-Typen. Das format-Argument ist also überflüssig, Entwickler müssen aber den Content-Type-Header auf appplication/vnd.apache.thrift.binary setzen. Außerdem heißt das Metric-Tag nun "svc" und nicht mehr "service".

Das Projekt ist vollständig auf GitHub verfügbar. Wer Jaeger genauer kennenlernen will, ist mit der offiziellen Dokumentation gut beraten. (bbo)