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Jasmine 2.0 unterstützt Node.js jetzt besser

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Rund fünf Jahre hat das BDD-Testing-Framework Jasmine mittlerweile auf dem Buckel. Nun ist die Version 2.0 des für JavaScript-Entwickler vermutlich wichtigsten Frameworks zur Umsetzung von Behaviour-Driven Development erschienen. Das Framework benötigt für die Ausführung der Tests kein DOM (Domain Object Model), ist also auch unabhängig vom Browser einsetzbar. Das neue Release will mit einer besseren Unterstützung von Node.js und einer deutlich verbesserten internen Qualität getreu dem Motto "Eat Your Own Dog Food" punkten.

Die Arbeiten bei der Node.js-Unterstützung bedeuten, dass sich nun alle Tests von Node.js-Anwendungen als Teil der Continuous-Integration-Tests von Jasmine einbinden lassen. Die Integrationstests umfassen außerdem Prüfungen gegen die wichtigsten Webbrowser. Schließlich haben die Entwickler Abhängigkeiten mit der Skriptsprache Ruby entfernt. Hier sind nun Node.js und das Build-Tool Grunt.js gesetzt.

Einige Änderungen haben zur Inkompatibilität mit früheren Version geführt. Hier wird an erster Stelle auf die Veränderung der Syntax für asynchrone Tests hingewiesen, dafür werden nun Rückruffunktionen unterstützt. Zusätzlich wurde eine Reihe von Problemen und Bugs behoben. Die größte Gruppe von Änderungen ist auf das Refactoring in fast allen Objekten der Code-Basis zurückzuführen.

Siehe dazu auch:

  • Daniel Koch; Auf Seiten der Gewinner; Unit-Tests mit dem JavaScript-Framework Jasmine; Artikel auf heise Developer
  • Markus Gärtner; Die Mensch-Maschine; Qualitätssicherung ausgewogen; Artikel auf heise Developer

(ane)