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Java CFEnv 1.0 löst die Spring Cloud Connectors Library ab

Entwicklern steht ab sofort die Library Java CFEnv für Cloud Foundry Services zur Verfügung. Pivotal hält einen Migrationsratgeber für Applikationen bereit.

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Im Vorfeld der Veröffentlichung von Spring Cloud Data Flow 2.0 hat Pivotal jetzt das GA-Release der neuen Bibliothek Java CFEnv 1.0 freigegeben. Sie soll Entwicklern den Zugriff auf Cloud Foundry Services ermöglichen und in dieser Funktion die bisherige Spring Cloud Connectors Library ablösen. In Anlehnung an die im Cloud-Foundry-Ökosystem etablierten Bibliotheken node-cfenv und py-cfenv stellt auch Java CFEnv eine einfache API bereit, und zwr zum Abrufen von Anmeldeinformationen aus den JSON Strings in der Umgebungsvariablen VCAP_SERVICES.

Spring-Anwender nutzen Java CFEnv, indem sie eine CfJdbcEnv-Instanz als Bean registrieren und dann mit der Spring Expression Language Methoden aufrufen, um Anwendungseigenschaften festzulegen. Spring-Boot-Nutzer müssen in der Regel nicht direkt auf Java CFEnv zurückgreifen, da die Library die Implementierung des Spring Boot EnvironmentPostProcessor den typischen Konfigurationseinstellungen automatisch übernimmt. Unabhängig von der Spring-Boot-Autokonfiguration bleibt dadurch die Möglichkeit offen, bei Bedarf Werte durch Umgebungsvariablen oder andere höher priorisierte Quellen für Umgebungseigenschaften zu überschreiben.

Das Release 1.0 von Java CFEnv unterstützt bereits eine Reihe von Cloud Foundry Services – darunter neben RabbitMQ und Pivotal Single Sign On die Datenbanken DB2, MySQL, Oracle, PostgreSQL und SQL Server sowie Cassandra, MongoDB und Redis. Darüber hinaus steht Entwicklern mit CfEnvProcessor ein neues Interface zur Verfügung, das die Integration mit weiteren Cloud Foundry Services erleichtern soll.

Weitergehende Informationen zu Java CFEnv finden sich im Blog-Beitrag zur Veröffentlichung des GA-Release sowie auf den Projektseiten bei GitHub. (map)