Menü
Developer

Java: Das JDK 11 betritt die erste Rampdown-Phase

Alles auf Kurs: JDK 11 betritt pünktlich die erste Rampdown-Phase. Damit können keine weiteren Features mehr hinzugeführt werden. 17 sind allerdings an Bord.

vorlesen Drucken Kommentare lesen 24 Beiträge

Das Java Development Kit (JDK) 11 ist in die erste Rampdown-Phase übergangen, die etwa einen Monat dauert. Damit können keine neuen Features mehr ihren Weg in die neue Version finden. Ganze 17 Features sind allerdings bereits für JDK 11 geplant. Die Entwickler dürfen auch Bugs der Prioritäten 1-3 noch beheben. In der Rampdown-Phase 2 Ende Juli sind dann nur noch die schwerwiegendsten Fehler zu beseitigen. Eine endgültige Veröffentlichung ist für den 25. September angesetzt.

Neu im JDK 11 sind unter anderem Nests, ein Kontext zur Zugriffskontrolle, der sich den Nested-Types von Java angleicht. Damit können Klassen, die Teil der selben Codeentität sind, aber zu unterschiedlichen Class-Dateien kompiliert werden, auf ihre privaten Mitglieder zugreifen, ohne dass der Compiler Brückenmethoden zur Zugänglichkeit hinzufügen muss. Zusätzlich dazu soll das JDK 11 dynamische Klassen-Datei-Konstanten einführen und einen No-Ops Garbage Collector namens Epsilon bieten, der Speicherzuweisungen steuert, aber keine eigentlichen Speicherweiterverwertungsmechanismen implementiert. Das Transport-Layer-Security-Protokoll 1.3 soll ebenfalls Teil des JDK 11 werden.

Eine vollständige Liste der geplanten Features lässt sich dem Releaseplan entnehmen. Nicht alle davon bringen allerdings Neuerungen: Das Abschaffen der Nashorn-JavaScript-Engine sowie der Pack200-Werkzeuge und -API gehören ebenfalls dazu. (bbo)